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25000 Euro für das „Otto“

Jugendhaus profitiert von Spende — Eröffnung im Oktober - 18.05.2013 22:00 Uhr

„Schönes Projekt“: Präsident Günter Gläßel und weitere Lions-Club-Angehörige übergeben die 25000-Euro-Spende. Flankiert von Vertretern der Jugendeinrichtungen im „Otto“ nehmen OB Jung und Jutta Küppers dankend an. © Johnston


Auf jeder Etage machen sich Handwerker zu schaffen: Sie verlegen Böden, verpassen Wänden neue Anstriche, sortieren die Elektrik neu. Ganz oben, im Dachgeschoss, ist man schon weiter: Der kathedral anmutende Saal mit offener Balkenkonstruktion sieht blitzblank aus. Nur eingerichtet muss er noch werden.

Das Geld für die Möblierung, für Tische, Stühle, eine Bühne samt Mischpulten für Licht und Ton brachten nun Vertreter des Lions Clubs Fürth vorbei. Im künftigen „Lions Saal“, wo nach den Worten von Jutta Küppers, Abteilungsleiterin Jugendarbeit im Jugendamt, bald kleinere Theater- und Sportveranstaltungen, aber auch (zum Haus passende) Seminare und Tagungen über die Bühne gehen sollen, überreichten sie ihr und Oberbürgermeister Thomas Jung einen Scheck über 25000 Euro.

Präsident Günter Gläßel erklärte, der Lions Club unterstütze den Jugendtreff, „weil wir gesehen haben, was Sie hier unter dürftigen Bedingungen auf die Beine stellen“, und weil sich junge Leute hier in ihrer Freizeit zentrumsnah sinnvoll und kreativ beschäftigten. Besonders beeindruckt habe ihn persönlich ein Impro-Theaterstück und eine „tatsächlich gesendete Radio-Sendung“, sagte Gläßel und schloss: „Wir freuen uns, dass wir in ein so schönes Projekt investieren dürfen.“

Bund und Land helfen

Das Jugendhaus — es soll künftig übrigens „Otto“ heißen — beherbergt Einrichtungen wie das Jugendmedienzentrum Connect, das Jugendkulturmanagement con-action, das Jugendkulturcafé Zett9 oder die Theaterwerkstatt. Damit alle Gruppen künftig genug Platz haben, wird das ehemalige, denkmalgeschützte Stadtwerke-Gebäude zurzeit für mehr als eine Million Euro umgebaut. 20 Prozent davon steuert die Stadt bei, 80 Prozent Bund und Land.

Die Architektinnen Karin Lackner und Claudia Roth haben mit einem Durchbruch Vorder- und Rückgebäude verbunden und so auch einen zweiten Fluchtweg im Brandfall geschaffen. Es entstehen drei Veranstaltungsräume, darunter ein zum nahen Comödien-Parkhaus ausgerichteter Raum für Rockkonzerte. 

Birgit Heidingsfelder

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