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„Wenn man nichts erwartet, weil einige Spielerinnen fehlen und der Gegner mit seinen jungen Talenten eigentlich besser ist, läuft es plötzlich“, kommentierte Trainer Michael Peter den unerwarteten Spielverlauf und lobte den couragierten Auftritt seiner Mannschaft. Bei nur einem Heimsieg war es bereits der vierte Auswärtserfolg, zwei davon sogar in Bamberg, so dass der Trainer darauf verwies, „was für uns bei etwas mehr Konstanz zu Hause möglich gewesen wäre“. Mit jetzt zehn Punkten sollte das Thema Abstieg allerdings endgültig abgehakt sein.
Dabei schien der Start mit einem schnellen 5:14-Rückstand die Befürchtungen zu bestätigen, Bamberg dominierte mit körperlicher Überlegenheit und sicheren Distanzwürfen. Aber die Einwechslung von Steffi Schackow sorgte für positive Impulse, spornte sie mit ihrem kämpferischen Engagement doch die gesamte Mannschaft zu einer Leistungssteigerung an. Gegen die Zonenabwehr der Fürtherinnen taten sich die Oberfranken zunehmend schwerer, während der Gast seine Trefferquote erhöhte und nach der Halbzeit mit sicherem Passspiel Punkt um Punkt den Rückstand verringerte.
Dabei tat sich vor allem Denise-Nicole Heiselbetz nicht nur wegen ihrer 20 Punkte hervor, gut assistiert von Sabina Peter und Nina Rohrbach. Ausschlaggebend war jedoch die große kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft. Bamberg schien mit diesem hartnäckigen Widerstand nicht gerechnet zu haben und wurde vollends nervös, als es mit 48:49 (32.) erstmals in Rückstand geriet. Die „60er“ dagegen behielten die Ruhe, spielten immer selbstbewusster und sorgten mit 23:13 Punkten für ein starkes und damit entscheidendes letztes Viertel.TV 1860: Kerstin Clauß, Nina Rohrbach 13, Katja Cörüt 5, Ina Dippold 2, Sabina Peter 16, Stefanie Schackow 4, Jasmine Tomasek 9, Denise-Nicole Heiselbetz 20.
Ferner: TS Herzogenaurach II – CVJM Erlangen 52:59, TS Regensburg – SC Kemmern 59:92, BG Elsenfeld/Großwallstadt – TV Marktheidenfeld 56:54.
Tabelle: 1. Marktheidenfeld 12 Spiele/20 Punkte, 2. Elsenfeld/Großwallstadt 12/20, 3. Kemmern 10/18, 4. Erlangen 11/16, 5. DJK Bamberg II 12/12, 6. TV Fürth 1860 12/10, 7. TTL Bamberg 11/8, 8. Würzburg 11/4, 9. Herzogenaurach II 12/3, 10. Regensburg 11/2.



