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Alpakas auf der Steiner Streuobstwiese

Stadträte wundern sich über die Nutzung als Tierweide - 31.10.2017 09:00 Uhr

Die städtische Streuobstwiese in Stein wurde zur Alpakaweide. © Ingo Förtsd


"Die Bürger sind darüber sehr verwundert", merkte Bernd Herrmann (FW) an. Die Streuobstwiese sei eingezäunt, und es würden dort die Alpakas aus dem benachbarten Areal namens Landgut Neuwerk grasen. Es gebe dazu das Einverständnis der Stadt, erläuterte Bürgermeister Kurt Krömer: "Wir sparen uns dadurch das Mähen."

Doch so einfach wollte Herrmann das nicht gelten lassen: "Man muss zur Kenntnis nehmen, dass es dann schnell heißt, die Stadt steckt mit den Eigentümern des Neuwerks unter einer Decke." Herrmann spielte damit auf die Erlaubnis verschiedener baulicher Veränderungen auf dem Gelände Neuwerk an (wir berichteten), die allerdings alle durch das Landratsamt genehmigt worden waren, nicht durch die Stadt.

Auch Dietmar Oeder (Grüne) war die Weide aufgefallen. Die Streuobstwiese sollte doch eigentlich für alle Bürger zur Verfügung stehen und nicht eingezäunt sein, meinte der Stadtrat. So sei es den Spaziergängern durchaus erlaubt, sich dort von den Früchten zu bedienen. Ob es denn einen Pachtvertrag mit dem Besitzer der Alpakas, Siegfried Hochstein, gebe, wollte Oeder wissen.

Das verneinte Bauamtsleiter Wolfgang Schaffrien. Die Weide werde auch nicht dauerhaft genutzt und der Zaun wieder entfernt. 

bd

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