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Ammerndorf: Blick hinter die Kulissen der Dorn-Bräu

Beim Tag der offenen Sudhaustür konnten Besucher Wissenswertes erfahren - 24.04.2017 21:00 Uhr

Vier Besuchergruppen führte die Familie Murmann am Samstag durch ihren Betrieb in Ammerndorf und natürlich auch zu ihrer Sudpfanne – Verkostung inklusive. © Foto: Leberzammer


Fast ein Dutzend verschiedene Biersorten brauen die Schwestern, die den 1730 gegründeten Betrieb gemeinsam mit Vater Helmut in der zehnten Generation führen. Aus dem Lagertank zwickelt Christine Murmann an diesem Nachmittag ein dunkles Landbier. "Süßlich, malzig mit leichten Kaffeearomen – ein typisches Frauenbier", beschreibt sie den Gerstensaft. Im Keller reicht sie dazu Bierpralinen mit Bierschnaps aus der Großhabersdorfer Konditorei Streicher. "Es muss nicht immer deftig sein", findet sie.

Baustelle im Hof

Bei den Gästen – insgesamt vier Gruppen führen die Murmanns an diesem Tag durch ihren Betrieb – kommt das Konfekt gut an. Ihr dunkles Landbier natürlich ebenfalls, selbst wenn ihre Schwester Claudia darauf hinweist, dass die knapp null Grad Lagertemperatur nicht ideal seien. "Am besten entwickeln sich die Aromen bei einer Trinktemperatur von acht Grad", weiß sie.

Zum Abschluss der Führung geht es wieder ans Tageslicht. Hier können die Besucher sehen, wie an der Zukunft der Privatbrauerei gearbeitet wird: Ein neuer Gär- und Lagerkeller entsteht gerade, davon zeugt eine Baustelle mitten im Hof. Den Tag der offenen Sudhaustür haben die Murmanns erstmals 2016 gefeiert – anlässlich des Jubiläums 500 Jahre Reinheitsgebot. "Das wurde so gut angenommen, deshalb haben wir es heuer gleich noch einmal gemacht", erklärt Claudia Behounek-Murmann. Eine dritte Auflage ist also nicht ausgeschlossen.  

al

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