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Ammerndorfer Trödel war ein großer Erfolg

Erster Garagen-Flohmarkt mit 64 Ständen - 15.05.2017 13:00 Uhr

Beim ersten Ammerndorfer Garagentrödel strömte die Kundschaft. Auch bei Dieter Kehrstephan und Tochter Leonie klingelte die Kasse. © Foto: Nina Daebel


Es gab Nützliches, Verspieltes, Liebhaber- oder Sammlerstücke. Sogar "Werkzeug-Fetischisten" wie Günter Breimer wurden fündig. Er kaufte einen Akkuschrauber mit allem Drum und Dran für drei Euro. "Die Idee mit dem Garagenflohmarkt ist super. So was wünschen wir uns auch für Oberasbach", sagte seine Frau.

Verkauft hatten den Akkuschrauber Dieter Kehrstephan und seine Tochter Leonie (13). Eigentlich wohnen sie in der Siedlung, durften ihren Stand aber bei Bekannten an der Rothenburger Straße aufstellen. "Ich hatte schon länger allerlei Sachen in Kartons verstaut, die irgendwann mal weg sollten. Die musste ich jetzt nur aus dem Keller holen", sagte Kehrstephan und hatte auch schon den nächsten Kunden. Das war Richard Teschauer, ebenfalls aus Oberasbach. Er interessierte sich für Gärbehälter, in denen man Schnaps ansetzen kann. Schnell wechseln Geld und Behälter den Besitzer. Kehrstephan war froh über jeden Artikel, den er los wurde: "Ich gebe das auch für ’nen Appel und ’n Ei weg."

Ähnlich sah es Stefan Felbecker. Die ersten Interessierten waren bei ihm schon vor dem offiziellen Start. Ein bisschen Schmuck hatte er mittags bereits verkauft. "In erster Linie geht es aber um die Gespräche", sagte er. Auch auf dem Hinterhof von Kurt Schmidt wurde gehandelt. Dass Schmidt seinen Hof für die Aktion zur Verfügung stellte, war für ihn selbstverständlich. Er selbst hatte allerdings nichts, was er hätte loswerden wollen. Die Flohmarkt-Idee, die fand er "wirklich schee".

Das bekräftigten auch Horst und Monika Holder aus Zirndorf. Sie ergatterten einen brandneuen Topf für 3,50 Euro.

Warum Heike Renz ihre neuen Töpfe abgibt? "Ich hatte mir das Set gekauft, bevor mein Herd kaputt gegangen ist. Dann habe ich mir einen Induktionsherd gekauft." Ja und die Töpfe passten nicht dazu. Mit Abschiedsschmerz hatte ihr Sohn Bastian (9) zu kämpfen, von einigen Spielsachen trennte er sich doch. Schließlich will man wieder Neues haben.  

NINA DAEBEL

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