Donnerstag, 21.02.2019

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Bauarbeiten vor dem Ende: Neue Mitte bekommt letzten Schliff

Bis Mitte August wird das Gerüst komplett abgebaut - 06.08.2015 16:00 Uhr

So sieht der Neubau also aus: Der Blick auf einen Teil der Fassade ist schon frei. Der gelbe Arm des Krans schwenkt nur noch heute darüber. © Foto: Berny Meyer


Der letzte verbliebene Kran wird schon nicht mehr gebraucht. In der Nacht zum Freitag soll er abtransportiert werden, dafür wird die Friedrichstraße am Abend gesperrt.

Autofahrer werden - wie beim Abbruch des Park-Hotels - über die Moststraße, die Gustav-Schickedanz-Straße und die Rudolf-Breitscheid-Straße in die Friedrichstraße umgeleitet, es geht also einmal um die Adenaueranlage herum.

Auch das restliche Gerüst soll in den nächsten zwei Wochen zusehends verschwinden, nicht nur in der Breitscheidstraße, gegenüber den bereits eröffneten Läden auf dem Wölfel-Areal, sondern rundherum, also auch in der Moststraße, wo dann die sanierte, denkmalgeschützte Fassade des einstigen Park-Hotel-Festsaals zum Vorschein kommt.

Mitte September wird eröffnet

Sie hat MIB erhalten - manchem dürfte der Anblick noch in Erinnerung sein, als die historische Hauswand, geschützt von Abstützblöcken, stehenblieb, während der Saal eingerissen wurden.

Unverändert ist die Fassade allerdings nicht, dort findet man nun die Ein- und Ausfahrt in die Tiefgarage, die zusammen mit den neuen Geschäften Mitte September öffnen soll. Die Tiefgarage ist im Grunde fertig, „nur die Beleuchtung und die Markierungen fehlen noch“, sagt MIB-Bauleiter Thomas Voigt.

Rewe stellt schon Regale auf

Während die Passanten in der Breitscheidstraße den Neubau schon weitgehend ungehindert mustern können, läuft im Inneren der Ausbau auf Hochtouren. Decken und Wände werden eingezogen, Maler- und Bodenlegearbeiten erledigt. Teils sind auch die Mieter schon mit der Gestaltung der Räume beschäftigt.

Die Supermarkt-Kette Rewe stellt im Untergeschoss bereits Regale auf. Die Ware wird dann in den ersten beiden Septemberwochen angeliefert. Draußen muss bis zur Eröffnung die Fußgängerzone noch fertiggepflastert werden.

Bis die Zweigstelle der Volksbücherei ins Glasgeschoss ziehen kann, dauert es jedoch noch etwas länger. Eine Innenarchitektin macht sich zurzeit im Auftrag der Stadt Gedanken um die Gestaltung. 

Claudia Ziob

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