Wie das so ist im „modernen Fußball“: Seit sich herumgesprochen hat, dass die SpVgg noch nach weiterem Personal in der Offensive sucht, brodelt die Gerüchteküche und serviert mal mehr, mal weniger Bekömmliches. Doch nun verdichtet sich der Sud: Wie aus dem Umfeld von Bayer Leverkusen verlautet, ist die SpVgg drauf und dran, den 19-jährigen Kevin Kampl zu verpflichten.
Der offensive Mittelfeldspieler wurde in Solingen geboren und ist slowenischer Junioren-Nationalspieler. Er hat bei den Leverkusenern alle Juniorenteams durchlaufen und gilt als technisch sehr beschlagen. Wegen eines Fußwurzelbruchs war er außer Gefecht, steht aber wieder im Training. Da der Bundesligist das Talent vor kurzem mit einem Dreijahres-Vertrag ausgestattet hat, ist eine Ausleihe am wahrscheinlichsten. Spätestens Anfang nächster Woche wird man sich entscheiden müssen, denn am Dienstag endet die Transferfrist.
Am Laubenweg hält man sich an die gängige Praxis, vor Vertragsabschluss nichts verlauten zu lassen. „Wir haben verschiedene Optionen. In dieser Woche wird es mit Sicherheit keine Neuverpflichtung geben“, sagt Manager Rachid Azzouzi. Somit werden die Fürther am Samstag definitiv nicht mit einem Neuen in der Alten Försterei auflaufen. Mindestens eine Änderung in der Startelf wird es dennoch geben, denn Leo Haas kann wegen seines Muskelfaserrisses an der Bauchmuskulatur nicht spielen. Muss Büskens ein Loch stopfen, da eine echte Alternative zu Haas im Kader (noch) nicht vorhanden ist, steht er im Sturm vor der Qual der Wahl: Dani Schahin hat gegen Karlsruhe eine gute und engagierte Vorstellung gezeigt und ein Tor geschossen, Kingsley Onuegbu gelang kurz nach seiner Einwechslung ein Treffer. Und dass Christopher Nöthe torgefährlich ist, wenn er zur alten Frische findet, dürfte bekannt sein. „Manchmal muss man als Trainer Entscheidungen treffen, die einem selbst weh tun“, sagt Büskens — einer der drei wird auf jeden Fall wieder auf der Bank Platz nehmen müssen.
Nicht dabei in Berlin ist Helmut Hack, der in den USA urlaubt. Der Präsident der SpVgg flog mit einem guten Gefühl über den Atlantik: „Das Heimspiel gegen den KSC hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Natürlich hat noch nicht alles gepasst, aber die Mannschaft hat das Potenzial, sich weiter zu steigern.“




Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
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