Dienstag, 20.11.2018

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Bienenweide im Briefkasten

SPD tritt mit Päckchen-Aktion zur Rettung der Bestäuber an - 20.05.2018 16:00 Uhr

Eine Biene im Landeanflug: Blumenwiesen in Hausgärten sind für die Tiere wichtig. © Hirschberger


Mit der Aktion "Bienenweide – Wir kämpfen für die Bienen", teilte Harry Scheuenstuhl, umweltpolitischer Sprecher der SPD- Landtagsfraktion, nun mit, wolle er gemeinsam mit den SPD-Kreisverbänden Fürth-Land und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim einen Beitrag zu Erhalt und Förderung der Bienen leisten und zugleich an den Welttag der Bienen am 20. Mai erinnern.

15 Kilogramm Samen hat die Partei, wie es auf Nachfrage hieß, teelöffelweise abgepackt. Mitglieder der Ortsvereine stecken die Mini-Päckchen in Briefkästen und verteilen sie an Infoständen in Fußgängerzonen oder vor Einkaufsmärkten. Aus einem Päckchen wächst im Idealfall eine einen Quadratmeter große Blühfläche mit heimischen Gräsern und Wildblumen. So könne jeder Interessierte Bienen und Insekten ein Stück Lebensgrundlage anbieten.

"Jeder Quadratmeter zählt"

Laut Scheuenstuhl haben neuere Untersuchungen gezeigt, dass der Bestand an Insekten seit 1989 bundesweit um 76 Prozent zurückgegangen ist. Die Aktion unterstützt auch, wie er betont, die Zusammenarbeit zwischen Bund Naturschutz, Imkern und Bayerischem Bauernverband, die vermehrt Blühflächen einrichten wollen, um die notwendigen Bestäubungen sicherzustellen. "Wir dürfen nicht vergessen", mahnt der Politiker, dass die Bestäubung der Kultur- und Wildpflanzen sowie der Obst- und Gemüsesorten "für uns Menschen lebens- ja, sogar überlebensnotwendig ist."

Scheuenstuhl hofft nach eigenem Bekunden, dass die Bienenweide-Aktion das Bewusstsein zum Schutz der Bienen und Insekten weiter aufrecht erhält und dass viele Menschen mitmachen. Denn, so argumentiert er: "Jeder Quadratmeter zählt." Insgesamt lasse sich mit dem Päckchen-Projekt eine Fläche von 10 000 Quadratmetern ansäen. 

hbi

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