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In Stein herrscht zurzeit Ausnahmezustand. Fünf zusätzliche Feiertage beschert die Kirchweih der Stadt. Nach den „Frankenräubern“, die am Freitag im Festzelt einheizten, und einer samstäglichen sportlichen Einlage der Boxabteilung des TSV Stein begann der Sonntag etwas ruhiger mit einer Gedenkfeier an der Gruft der Patrone am alten Friedhof und einem Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche. Höhepunkt der Kärwa war der große Festzug durch die Hauptstraße zum Festplatz am Palm Beach. Über 1000 Teilnehmer in 31 Gruppen und etliche Festwagen hatten sich formiert. Rund 10000 Zuschauer säumten nach Schätzungen der Polizei die Straßen.
Mit Bierprobe und Schlachtschüssel startete Fürberg bereits am Donnerstag in die Kirchweih. Auch das Brauchtum kommt bei diesem Fest nicht zu kurz. Kärwaburschen und -madli gruben einmal mehr das „Fässla“ des Vorjahres aus. Und vor der offiziellen Eröffnung mit dem Bieranstich von OB Thomas Jung stellten die Kinder ihren Baum auf. In Fürberg endet die Kirchweih am heutigen Montag mit dem Frühschoppen (9.30 Uhr), für Kinder gibt es von 14 bis 18 Uhr ermäßigte Preise und der Betz wird gegen 18 Uhr am Festplatz ausgetanzt.
Bis Dienstag geht es dagegen in Stadeln rund. Hier zeichnen Kärwaverein und Vereinskartell verantwortlich für sechs tolle Kärwa-Tage, die gestern ebenfalls ein Festzug krönte. Heute geht es ab zehn Uhr beim Frühschoppen im Festzelt mit den „Knoblauchsländer Musikanten“ weiter. Um 18 Uhr ist der Betzentanz angesetzt, ab 19 Uhr spielen an der Herboldshofer Straße erneut die „Knoblauchsländer“ auf. Senioren- sowie Kindernachmittag ist am Dienstag angesagt. Bevor der Kärwa gegen 23 Uhr beerdigt wird, spielt ab 18.30 Uhr der Weisendorfer Soundexpress auf.




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