Donnerstag, 18.10.2018

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Cadolzburg: Mehr Ladestationen für Elektroautos

Cadolzburg bietet nun sieben Standorte an und sieht sich als Vorbild - 13.06.2018 21:00 Uhr

Von links nach rechts: Erster Bürgermeister Bernd Obst, zweiter Bürgermeister Dr. Georg Krauß und Werkleiter der Gemeindewerke Mario Klier. © Annika Fröhlich


Die Stationen finden sich am Pisendelplatz, in der Brunnenstraße nahe der Tiefgarageneinfahrt, am Höhbuck und in der Nürnberger Straße unweit des Kreisverkehrs. Dort können Besitzer von E-Mobilen ihre Fahrzeuge bequem aufladen. Um Parkmöglichkeiten zu garantieren, sind die Plätze explizit für sie reserviert. Für Bau und Betrieb der Stromtankstellen zeichnen die Gemeindewerke Cadolzburg verantwortlich, der Staat lässt eine Förderung in Höhe von rund 25 Prozent springen.

Die Station am Pisendelplatz verfügt über einen Ladepunkt, alle weiteren haben zwei mit einer Kapazität von je 22 Kilowatt. Sie können per SMS oder Barcode mit dem Mobiltelefon freigeschaltet werden. Wer Kunde bei den Gemeindewerken Cadolzburg ist, bezieht den Strom nach der Registrierung an sämtlichen Ladestationen von Mitgliedern im Ladeverbund+ zum vergünstigten Tarif.

Dieser wurde – noch als Ladeverbund Franken+ – 2012 von vier Energieversorgern aus der Metropolregion gegründet. Mittlerweile haben sich ihm 52 Stadt- und Gemeindewerke angeschlossen, die das Ziel verfolgen, die Elektromobilität durch den gemeinsamen Ausbau einer flächendeckenden und kundenfreundlichen Infrastruktur voranzubringen. Der Ladeverbund+ gehört, gemessen an der Anzahl der Stationen, nach eigenen Angaben mittlerweile zu den zehn größten Zusammenschlüssen dieser Art in Deutschland.

Sein Licht stellt auch Cadolzburg nicht unter den Scheffel. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl sei man mit den sieben Ladepunkten an vier zentralen Standorten regional führend in Sachen Elektromobilität, sagt Bürgermeister Bernd Obst.

Er hofft, dass das Angebot gut angenommen wird und dazu beiträgt, die Zahl der Elektroautos in der Gemeinde zu erhöhen. 

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