Dienstag, 26.03.2019

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Das Wetter trübte die Bastelfreude nicht

Die freien Tage hatten dank des Ferienprogramms auch ohne Sonne viel zu bieten - 01.06.2013 16:00 Uhr

Ruth hat schon mehrmals bei der „Kreativnähwerkstatt“ mitgemacht und zeigt den anderen, wie es geht. Die Leiterin des Workshops, Ulla Lechner (Mitte) von der „Schule der Phantasie“, sieht ihr über die Schulter. © Johnston


Im Nähcafé „Nahtlust“ durften die vier Mädchen, die in der Kreativwerkstatt ein paar Stunden ihrer Ferien genossen, ihrer Fantasie freien Lauf lassen: So entstanden aus Stoffresten Mützen – und allerlei Dinge, die den Schülerinnen sonst noch in den Sinn kamen.

Gute Ideen waren oft gefragt im Pfingstferienprogramm des Fürther Jugendamts, schließlich wurde viel gebastelt, gewerkelt und sogar der eine oder andere eigene Trickfilm gedreht. Vereine, Jugendhäuser und andere Institutionen, wie zum Beispiel der Landesbund für Vogelschutz (LBV) oder die „Schule der Phantasie“, sorgten für ein Programm, das von Kreativangeboten über sportliche Aktionen bis hin zu Ausflügen in die Natur und zu Sehenswürdigkeiten reichte. Ähnlich wie in den Jahren zuvor waren 410 der insgesamt 620 angebotenen Plätzen belegt. Das ist zwar weniger als in den Oster- und Sommerferien, lässt sich aber darauf zurückführen, dass gerade um Pfingsten herum viele Familien lieber in den Urlaub fahren als in der Hauptsaison.

Ein paar der Aktivitäten, die im Freien stattfinden sollten, sind allerdings, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Wasser gefallen. Glücklicherweise habe man es immer geschafft, ein Alternativprogramm auf die Beine zu stellen, sagt Roland Holzheimer vom städtischen Jugendamt, der Organisator des Pfingstferienprogramms: „Das Schloss Thurn zum Beispiel hat kurzfristig wegen Überschwemmungen abgesagt. Stattdessen ging die Gruppe dann aber in ein Erlebnisbad.“ Auch das Zeltlager, das die Gemeinde Sankt Heinrich organisierte, musste sich mit dem Wetter arrangieren und war bei den Möglichkeiten der Freizeitgestaltung eingeschränkt.

Das Rundfunkmuseum hingegen war wegen des Regenwetters sogar deutlich besser besucht als üblich. Für viele Hort-Gruppen oder Familien mit Kindern, die ursprünglich Ausflüge nach draußen geplant hatten, war der Gang ins Museum eine willkommene Alternative.

Alles in allem dürften viele Daheimgebliebene doch ihren Spaß an den Ferien gehabt haben. 

LEA HEEREN

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