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Nach einem Bericht auf derwesten.de gehen offensichtlich viele BVB-Fans davon aus, dass das Halbfinale gegen die SpVgg Greuther Fürth (Di., 20. März, 20.30 Uhr, Ronhof) nur eine Formsache ist. Sie sind mit den Gedanken schon beim Endspiel in Berlin.
Das dortige Olympiastadion fasst zirka 75000 Menschen. Etwas mehr als jeweils 20000 Karten stehen beiden Finalteilnehmern offiziell zu. Ein Kontingent, dass zumindest die Nachfrage in Dortmund niemals befriedigen kann.
Interessanterweise gibt es auch Kleeblatt-Fans, die auf Nummer sicher gehen und bereits jetzt ihre Reise in die Hauptstadt planen wollen. Laut SpVgg-Sprecher Christian Bald ging bei dem Zweitligisten seit dem Halbfinaleinzug am vergangenen Mittwoch eine Handvoll entsprechender Anfragen ein. Die Fürther verfuhren mit den „Frühbuchern“ genauso wie der große Favorit. „Wir haben alle Ticketwünsche kategorisch abgelehnt, da der BVB noch nicht für das Endspiel qualifiziert ist“, wird BVB-Ticketchef Matthias Naversnik auf derwesten.de zitiert.
Die etwa 33000 Karten, die nicht an die Finalisten gehen, vergibt der DFB über eine Lotterie, berichtet das Online-Portal der WAZ-Gruppe weiter. Demnach können sich theoretisch auch Fürther Fans bis zum 29. Februar unter www.dfb.de registrieren lassen und im Losverfahren auf Zuteilung eines Endspieltickets hoffen. Karten kosten 40 bis 125 Euro. Dazu kommt noch eine Pauschale von zehn Euro.
Zumindest formal stellt sich die Deutsche Fußball-Liga darauf ein, dass Fürth den amtierenden Deutschen Meister im Halbfinale tatsächlich ausschalten könnte. Jedenfalls teilte die Dachorganisation der deutschen Profiklubs gestern die Termine für die Bundesliga-Relegation mit. So spielen der 16. der Bundesliga und der Dritte der Zweiten Liga am 11. und am 15. Mai jeweils ab 20.30 Uhr gegeneinander. „Sollte die SpVgg Greuther Fürth das DFB-Pokalfinale am 12. Mai und gleichzeitig die Relegationsspiele erreichen“, heißt es in der Meldung, „kann es kurzfristig zu einer Verlegung kommen.“



