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Ein anerkanntes erfolgreiches Qualitätsmanagement können wahrlich nicht alle Volkshochschulen vorweisen: Von den etwa 1000 Einrichtungen in Deutschland haben sich bisher erst 30 bis 40 die Auszeichnung der EFQM verdient. Doch bis der Fürther VHS-Leiter David Cunningham die Urkunde entgegennehmen durfte, war es ein langer Weg: Nach einer hausinternen und einer externen Bewertung wurden der VHS drei Projekte auferlegt, die sie innerhalb von fünf Monaten meistern musste. Dazu zählte es, den Hausmeisterservice neu zu regeln und den Investitionsstau abzubauen. Beides ist gelungen: So wurde in den EDV-Raum investiert und bald wird das Bistro runderneuert. „Außerdem haben wir endlich unseren Kreativraum neu gestaltet und damit einen langjährigen Schandfleck beseitigt“, erzählt Leiter Cunningham.
Die dritte Aufgabe lautete, die Teilnehmer der Kurse nach ihrer Zufriedenheit zu befragen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In allen Bereichen – von der Qualität der Kurse und Dozenten über den Service bis zum Image der Einrichtung – liegen die Ergebnisse im Einserbereich. Dabei fällt jede einzelne Bewertung besser aus als bei einer Befragung im Jahr 2006. Insgesamt verleihen die Kunden ihrer VHS aktuell die Note 1,7.
Dass die Fürther stolz auf ihre Leistungen sein können, betonte Volker David vom Excellence-Center Nürnberg, der die VHS mit bewertet hatte: „Die Auszeichnung attestiert, dass die Fürther VHS gut organisiert geführt wird, dass sie ihre Mitarbeiter gut einbindet und dass ihre Kunden zufrieden mit ihr sind.“
Für die Arbeit von David Cunningham und seinem Team hat das Qualitätszeugnis auch ganz praktische Bedeutung: Es ist eine Voraussetzung, um Fördergelder der EU für Projekte zu erhalten. Außerdem hat es dazu beigetragen, dass die Fürther als einzige Volkshochschule in Mittelfranken vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge für die nächsten fünf Jahre eine Zulassung für die sogenannten Integrationskurse erhalten hat.
„Das Zertifikat ist also ein Grund zum Feiern“, sagt Cunningham, „aber wir können uns nur kurz ausruhen.“ Denn in zwei Jahren muss die Zertifizierung wiederholt werden.




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