|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Warum der 38-Jährige, der in einem Van des Typs Chrysler Voyager unterwegs war, bei einer Verkehrskontrolle um kurz nach 20 Uhr an der Autobahnraststelle Aurach an der A 3 derart die Nerven verlor, dass er mit Vollgas die Flucht ergriff, bleibt vorerst Spekulation. Klar ist nur: Der Wagen war mit längst nicht mehr gültigen Nummernschildern bestückt, der Mann am Steuer hatte keinen Führerschein. Ob die Großraumlimousine gestohlen war, wird derzeit noch geprüft, so Polizeisprecher Michael Sporrer auf FN-Anfrage.
Von der A 3 aus wechselte der flüchtige Fahrer auf den Frankenschnellweg Richtung Nürnberg und verließ diesen, inzwischen verfolgt von mehreren Streifenwagen, an der Ausfahrt Eltersdorf Richtung Landkreis Fürth. Er raste durch den nördlichen Landkreis und rammte dabei ein anderes Auto.
Als er das Fürther Stadtgebiet erreichte, versuchten ihn Beamte der örtlichen Verkehrspolizei mit einem quergestellten Streifenwagen auf der Stadelner Hauptstraße zu stoppen. Die beiden Ordnungshüter postierten sich mit gezückten Waffen auf der Fahrbahn — doch der Flüchtige ließ sich nicht beirren: Er steuerte schnurstracks auf das Hindernis zu, die Polizisten mussten sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Dabei löste sich ein Schuss, durch den, wie Sporrer versichert, niemand verletzt wurde.
Schließlich gelang es den Verfolgern, den Chrysler auf der Straße zwischen Fürth-Vach und dem Herzogenauracher Vorort Niederndorf zu stoppen — dabei wurde ein Polizeiwagen beschädigt, jedoch niemand verletzt. Der Fahrer ließ sich anschließend ohne Widerstand festnehmen.
Seine Identität gibt den Ermittlern bisher Rätsel auf. Sporrer zufolge ist er in Niederbayern geboren, er selbst gibt an, in Nürnberg zu leben — doch dort ist er nicht gemeldet. Allerdings sei der 38-Jährige wegen diverser Delikte „polizeibekannt“. Hinweise auf Alkohol- oder Drogen, die seine panische Reaktion erklären könnten, gebe es indes nicht.



