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Die Gruppe traf sich auf Einladung des parlamentarischen Staatssekretärs und Bundestagsabgeordneten Christian Schmidt (CSU) im Sitzungssaal der infra in der Leyher Straße. „Bei den Heizungen werden wir die Umstellungen hinkriegen“, zeigte sich etwa Erich Maurer, Geschäftsführer der Energieagentur Mittelfranken, überzeugt. Sorgen bereitet ihm und anderen Fachleuten dagegen die künftige Versorgung mit elektrischer Energie. Das Problem: Trotz immer sparsamerer Geräte in Haushalten und Unternehmen sinke der Verbrauch kaum, weil immer mehr der elektrisch betriebenen Helfer angeschafft werden. Ein Konfliktfeld, dessen sich alle Teilnehmer bewusst waren. Das Wort „Verzicht“ nahm trotzdem keiner in den Mund. Dabei dürfte es ohne Einschränkungen schwierig werden, die Ziele zu erreichen.
Zu jenen des Freistaats gehört, den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien bis 2021 auf 50 Prozent zu verdoppeln. „Dieser Wert wird auch erreicht angesichts der aktuellen Renditen, die hier zu erwirtschaften sind“, ist sich infra-Geschäftsführer Hans Partheimüller sicher. Die Frage sei vielmehr, ob dies in dem von Politik und Gesellschaft gesetzten Rahmen hinsichtlich Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Preisstabilität gelingt. Gastgeber Christian Schmidt warnte vor einer „Selbsttäuschung“, wenn man annehme, man könne für seine eigene Energie vor Ort sorgen, und andere Regionen oder energieintensive Industrien ausblenden. Dass Windräder, Solarparks oder Biomasse trotzdem einen zentralen Beitrag zur Energiewende leisten, zeige nicht zuletzt das kürzlich ans Netz gegangene Bioenergie-Zentrum bei Seukendorf.




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