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Für einen gerechten und nachhaltigen Lebensstil will die Eine Welt Station in der Königstraße 72 mit ihrer diesjährigen Fastenaktion werben. Im Mittelpunkt steht einmal nicht der Verzicht, sondern der nachhaltige Konsum. Melanie Diller, Umweltreferentin des Ladenteams, hat dazu ein interessantes Programm auf die Beine gestellt.
Finanziell unterstützt durch beide Kirchen und das bayerische Umweltministerium, engagiert sie sich bei Kirchenkaffees nach Gottesdiensten, Fastenandachten und Gruppenstunden für den fairen Handel. Es gibt einen ökumenischen Brunch, bei dem ein in Fürth gerösteter, fair gehandelter Kaffee präsentiert wird. Darüber hinaus werden Kinder- und Jugendgruppen über nachhaltige Ernährung aufgeklärt. Diller gibt zu bedenken: „Durch nachhaltiges Einkaufsverhalten wird die Wirtschaft national und international beeinflusst. Jeder kann durch das faire Fasten noch bewusster Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen.“
Ein Vorbild für die Fürther Fastenaktion entdeckten der Vorsitzende des Fürther Weltladen-Vereins, Andreas Schneider, und die Umweltreferentin in Mecklenburg-Vorpommern. Hier organisiert das evangelische Frauenwerk seit einigen Jahren Veranstaltungen zum Überdenken des eigenen Konsumverhaltens und Austesten neuer Lebensentwürfe. Ziel ist es auch hier, mehr Rücksicht auf die Umwelt, das Klima und Menschenrechte im Armenhaus der Welt zu nehmen.
In den sieben Fastenwochen will der Fürther Laden die Menschen ermuntern und anleiten, überlegter einzukaufen und zu essen. Angesagt sind regionale, ökologische und fair gehandelte Lebensmittel. Das Engagement endet dabei nicht an Ostern, sondern wird das ganz Jahr beherrschen. Den Anstoß zu einem bewussten Konsumverhalten hat bereits vor Weihnachten die bayernweit in Fürth gestartete Spendenaktion Brot für die Welt gegeben.



