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Der Notruf ging am Nachmittag ein: Der Anrufer erzählte dem Beamten am anderen Ende der Leitung, dass er sich ausgesperrt hatte und zugleich die Herdplatte in der Küche eingeschaltet sei. Daraufhin fuhren umgehend mehrere Streifenwagen und ein Löschzug der Berufsfeuerwehr zu dem Mehrfamilienhaus in der Fürther Südstadt.
Den Mieter, der sie alarmiert hatte, trafen die Einsatzkräfte vor der Wohnung an. Nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass die Wohnungstür notfalls gewaltsam geöffnet werden müsse, korrigierte er seine Geschichte: Er gab zu, dass der Herd ausgeschaltet war und keinerlei Brandgefahr bestand. Er hatte gehofft, mit Hilfe der Feuerwehr wieder in seine Wohnung gelangen zu können.
Die Polizei prüft nun, ob die Einsatzkosten dem 26-Jährigen in Rechnung gestellt werden können. Ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Notrufen wurde eingeleitet.



