Dienstag, 20.11.2018

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Feuerwerk der Spielfreude

Die All-Stars von FÜ-Jazz auf der Fürther Freilichtbühne - 21.08.2018 12:00 Uhr

Volles Rohr geben die Bläser vor vollbesetzten Rängen unter freiem Himmel. Am Sonntagnachmittag stellen die Musiker des Fürther Jazz-Clubs einmal mehr ihre Vielseitigkeit unter Beweis. © Foto: Thomas Scherer


Das ist doch mal eine All-Star-Band: Nicht weniger als 18 Musiker stehen beim traditionellen Sommer Open-Air-Konzert des Vereins Fü-Jazz auf der Bühne des Amphitheaters am Stadtparkweiher. Entsprechend breit ist das Angebot an Stilen: Cool, funky, klassisch oder modern – an diesem Nachmittag ist alles dabei, was Jazz-Freunden Spaß macht.

Das wissen die natürlich, und so ist das Halbrund schon zwei Stunden vor dem Beginn der Veranstaltung gut besucht: "Vor allem die Plätze in den letzten Reihen, bei denen man sich anlehnen kann, waren im Nu besetzt", erklärt Veranstalterin Karin Neeb vom Fü-Jazz e.V.. Das freut sie besonders, denn bisher war der Konzertbesuch in der Saison recht durchwachsen: "Aus Rücksicht auf die Anwohner haben wir viele Konzerte auf den Nachmittag verlegt, was zu Umbuchungen bei den Bands geführt hat." So sank die Zahl der Konzerte in diesem Jahr von den üblichen 17 auf knappe 14. Dabei ist der Besuch meist kostenlos - Spenden sind erwünscht.

So auch beim Auftritt der All-Star-Band, die sich aus den aktiven Mitgliedern des Vereins rekrutiert. Die Mitspieler wechseln dabei je nach Song durch – allein Drummer Charles Blackledge ist bei fast jedem Stück dabei. Mal stehen mehr als ein Dutzend Musiker auf der Bühne, mal nur Trios oder gar Duos. Abwechslung ist also garantiert.

Versierte Musiker

Mit dabei sind Dorothee Antos, Georg Rosenbauer, Armin Rech am Bass, Sascha Fath, Stefan David und Werner Hausen am Keyboard, so wie Tim Hufnagl an den Drums. Die Bläsersektion besteht aus Jürgen Trießl-Reuther, Peter Holtz und Stephan Greisinger. Gitarre spielen Martin Beigel und Thomas Keil. Die Vocals übernehmen Robert Kaiser, Petra Gruhl, Lucie Kreissl und Dieter Bittermann.

Letzterer hat eine ganz besondere Spezialität: Die Übersetzung klassischer Jazz-Standards ins fränkische. So wird aus "Cry me a river" eine grantelnde Klage: "Ich bin doch ned dai Hanskaschper!". Großen Applaus bekommt auch Stepptänzer Klaus Bleis, der mit seinen Füßen ein furioses Rhythmus-Feuerwerk abbrennt.

Insgesamt ein Auftritt, dem man nicht anmerkt, dass die Musiker nur zweimal im Jahr zusammenkommen: zum Weihnachtsfest und für dieses Open-Air-Konzert.

Zwei weitere kostenlose Konzerte im Stadtpark stehen heuer noch auf dem Programm von Fü-Jazz. Am 2. September um 19.30 Uhr spielt das Valentin Quintett Musik zwischen Jazz und Renaissance und am 8. September um 15 Uhr gibt es Big Band Jazz mit den Big Wabbits zu hören. 

PETER ROMIR

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