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Eine riesige Baugrube signalisiert im Gewerbegebiet Golfpark, dass der Bau des Instituts der Fraunhofer-Gesellschaft voranschreitet: Direkt neben dem mächtigen Quader, der den Linearbeschleuniger beherbergt, wird für rund 23 Millionen Euro das Entwicklungszentrum Röntgentechnik geschaffen. 150 Menschen sollen dort arbeiten, die Fertigstellung ist 2013 geplant.
Nicht weit entfernt, neben der verwaisten Schwelbrennanlage am Hafen, ist das Tiefkühlzentrum von Nordfrost zügig in die Höhe gewachsen. 18 Millionen Euro kostet der Lagerkomplex für Tiefkühlkost, der eine Dependance in Nürnberg ersetzt. 130 Arbeitsplätze entstehen, noch 2011 will die Firma in Fürth loslegen.
Ebenfalls ein Grenzgänger ist ebl: Die florierende Naturkostkette hat Nürnberg den Rücken gekehrt und baut ihre neue, acht Millionen Euro teure Zentrale mit Verwaltung, Lager für 17 Filialen in der Region sowie einer Bio-Metzgerei als Pionier im Gewerbegebiet westlich der Hardhöhe. 70 Menschen werden hier tätig sein, der Einzugstermin wurde trotz eines ebenfalls sichtbar flotten Baufortschritts von September auf November dieses Jahres verschoben.
Im Lauf des nächsten Jahres wird dank Fördermillionen des Freistaats der zweite Bauabschnitt des Gründerzentrums „complex“ im Gewerbepark Süd bezugsfertig sein – zehn Jahre nach der Eröffnung des ersten Trakts an der Schwabacher Straße. 300 Beschäftigten junger Firmen soll das 5,6 Millionen Euro teure Gebäude auf rund 4000 Quadratmetern Raum bieten. 40 Prozent sind nach Angaben des Managements schon vermietet, obwohl gerade erst das Erdgeschoss steht.
Ebenfalls in der Südstadt, an der Flößaustraße, wendet das Wohnbauunternehmen P&P sieben Millionen Euro auf, um in einem früheren Quelle-Gebäude die „NEXT Business Lofts“ zu schaffen. Auf den Büroflächen sollen 300 Beschäftigte unterkommen. Fortschritte macht auch das Lehr- und Forschungsinstitut, das die Diakonie Neuendettelsau in der alten, lange Zeit ungenutzten Schickedanz-Villa im Südstadtpark einrichtet. Das Dach ist schon gedeckt. im November fällt der Startschuss. Langfristig werden hier 250 junge Menschen in den Sparten Pädagogik im Gesundheitswesen, „Health Care Management“ sowie Gesundheitsökonomie ausgebildet. Die Umbaukosten betragen 3,5 Millionen Euro.



