Mittwoch, 16.01.2019

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Fürther Klinikum rüstet sich für die Zukunft

Neuer Direktor im Bereich Pflege will den Bedarf an gut qualifiziertem Personal sichern - 25.09.2016 21:00 Uhr

Das Fürther Klinikum hat einen neuen Pflegedirektor. © Winckler


Der 46-Jährige hat die Nachfolge von Ortwin Kirchmeier angetreten, der das Amt von Juli 2012 bis März 2016 innehatte. Nach seiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger war Riedel von 1992 bis 2006 am Klinikum Ingolstadt tätig. Von 1999 bis 2001 absolvierte er berufsbegleitend eine Weiterbildung für Pflegemanagement an der Deutschen Angestellten-Akademie in Nürnberg und wurde anschließend zum Pflegedienstleiter berufen. Im Jahr 2003 nahm er ein betriebswirtschaftliches Studium im Sozialwesen an der Steinbeis Hochschule Berlin auf.

2006 übernahm der dreifache Familienvater schließlich den Posten als Pflegedirektor am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg. Als Pflegedirektor im Rahmen einer Geschäftsbesorgung baute er ab 2011 zudem die Abteilungen für Geriatrische Rehabilitation und Akutgeriatrie am Gesundheitszentrum Treuchtlingen auf.

Die Versorgung von Älteren und insbesondere von Menschen mit Demenzerkrankungen betrachtet Riedel als Aufgabenbereich, der aufgrund des demografischen Wandels immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums. Hier wolle er „seine fundierte Erfahrung einbringen und das Klinikum Fürth aus pflegerischer Sicht für die Zukunft rüsten“.

Eine weitere große Herausforderung wird laut Riedel darin liegen, in Zeiten des Fachkräftemangels den Bedarf an gut qualifiziertem Pflegepersonal zu sichern — sei es durch innovative Dienstplan- und Arbeitszeitmodelle, eine nachhaltige Personalentwicklung oder neue Wege in der Personalgewinnung. „Als Mitglied der Klinikumsleitung ist es mir wichtig, nicht berufsgruppenspezifisch zu denken, sondern im Sinne der Weiterentwicklung des Gesamthauses interprofessionell zusammenarbeiten“, so Riedel. In der Mitarbeiterführung setze er auf „Führen durch Persönlichkeit mit klaren Wertvorstellungen, Erwartungen und Zielen“ – und nicht durch die Position.

Klinikvorstand Peter Krappmann begrüßt die Entscheidung des Verwaltungsrats für den gebürtigen Weißenburger. Riedel habe nicht nur fachlich überzeugt, er passe auch von seiner Persönlichkeit her „sehr gut in unser familiäres Haus“. 

fn

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