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Fürther Wertstoffhof muss umziehen

Recyclinghof an der Gebhardtstraße wird in die Karolinenstraße verlegt - 20.12.2016 18:00 Uhr

Wo heute noch Müll getrennt wird, sollen in den nächsten Jahren Büroräume und Forschungsstätten entstehen. Der Recyclinghof muss deshalb ausweichen.

Wo heute noch Müll getrennt wird, sollen in den nächsten Jahren Büroräume und Forschungsstätten entstehen. Der Recyclinghof muss deshalb ausweichen. © Foto: Hans Winckler


Es wird eine Übergangslösung werden, so viel steht für den zuständigen Rechts- und Umweltreferenten Mathias Kreitinger fest. Denn eigentlich sollten die beiden Standorte in Atzenhof und an der Gebhardtstraße mittelfristig in einem zentralen Recyclinghof zusammengefasst werden. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück scheint jedoch nicht ganz einfach zu sein.

"Bereits mein Vorgänger hat sich seit einiger Zeit damit befasst", berichtet Kreitinger, der seit August im Amt ist. Wann die Suche zu einem erfolgreichen Abschluss kommt, sei allerdings immer noch nicht absehbar. Auf die lange Bank will er das Thema nicht schieben: "In ein paar Monaten sollten wir schon Bescheid wissen, was die Machbarkeit betrifft."

Einige Voraussetzungen muss der neue Standort laut Kreitinger erfüllen. Eine der wichtigsten dürfte die Erreichbarkeit für alle Fürther sein; das Grundstück sollte demnach nicht irgendwo an der Peripherie liegen – wie etwa derzeit in Atzenhof. Außerdem gilt es, die betrieblichen Erfordernisse der Abfallwirtschaft zu erfüllen. Das bedeutet zum einen, dass die vollen Container so abtransportiert werden, dass die Laster nicht den Autos der Kunden in die Quere kommen. "Beide Verkehrsströme sollen möglichst getrennt werden", erklärt der Umweltreferent. Auch innerhalb des Geländes sollten die Bürger, die dort unter anderem Holz, Metalle, Altfett, Elektroschrott und Sperrmüll abliefern, dies in geordneten Bahnen erledigen können.

"Es geht nahtlos weiter"

Nachdem die Stadtverwaltung noch nicht fündig geworden war, musste für den Wertstoffhof in der Gebhardtstraße ein Ausweichquartier her. Erfolg hatte man auf der anderen Seite der Bahngleise in der Karolinenstraße 148 auf dem ehemaligen Betriebsgelände des Schrotthandels Adamec.

"Es wird im März nahtlos weitergehen", verspricht Kreitinger, der noch einmal den Übergangscharakter dieses Standorts herausstreicht: "Er wird nur so lange betrieben, bis wir einen neuen zentralen Wertstoffhof errichtet haben."

Dieser werde dann von der Stadt in Eigenregie geführt, während in der Karolinenstraße – ebenso wie aktuell noch in der Gebhardtstraße – die K. Bonn Abfallwirtschaft GmbH verantwortlich zeichnet.

  

Armin Leberzammer

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