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Sonntag, 23.09.2018

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Fürther Wohnungen zu teuer: Podiumsdiskussionen klären auf

Auch Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg wird sprechen - 02.09.2018 19:41 Uhr

Die SPD will, dass der Freistaat Bayern selbst Wohnungen baut; sie fordert eine staatliche Wohnbaugesellschaft, die in den nächsten fünf Jahren mindestens 25.000 neue Wohnungen schafft. © Horst Linke


Viele Menschen mit schmalem Geldbeutel in Bayern finden keine bezahlbare Wohnung mehr und haben Angst vor der nächsten Mieterhöhung. Die SPD will, dass der Freistaat Bayern selbst Wohnungen baut; sie fordert eine staatliche Wohnbaugesellschaft, die in den nächsten fünf Jahren mindestens 25.000 neue Wohnungen schafft, sowie eine stärkere Förderung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus. Dazu sollen staatliche Grundstücke zur Verfügung gestellt werden. Städte und Landkreise sollen von dem zweckgebundenen Angebot Gebrauch machen können und Auswüchse mit einer Spekulationssteuer auf Boden bekämpft werden.

Am kommenden Mittwoch wird sich der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg, Frank Thyroff, um 18 Uhr im Kulturforum (Würzburger Straße 2) über bezahlbares Wohnen Gedanken machen. Mit dabei sind Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung, der SPD-Landtagsabgeordnete Horst Arnold und als Mieter-Sprecherin Anette Reichstein. Sie werden anschließend mit Thyroff diskutieren. Die Runde moderiert Axel Zessin von der Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD.

Zu einer weiteren Podiumsdiskussion lädt der DGB am 25. September um 18 Uhr ins Gemeindehaus von St. Paul am Martin-Luther-Platz ein. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Welche Sofortmaßnahmen schaffen Linderung? Welche politischen Maßnahmen müssen Bund, Land, Kommune und Wohnungswirtschaft vornehmen? Es diskutieren Josef Zellmeier, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr; Erlangens OB Florian Janik; Gunther Geiler, Geschäftsführer Deutscher Mieterbund Nürnberg und Hans Maier, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Verbands bayerischer Wohngsunternehmen.

  

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