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Freitag, 17.08.2018

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Fürthlauf begeistert mit toller Atmosphäre

Der Spaß am Mitmachen stellt den sportlichen Ehrgeiz in den Schatten - 14.05.2018 13:00 Uhr

Ein ambitioniertes Team mit guter Laune: Steffi, Linda, Rainer und Laura nahmen den Fürthlauf als Nordic-Walker-Truppe in Angriff und halten nun stolz ihre Urkunden in Händen. © Foto: Zelada


"Es ist sehr gut gelaufen, das Wetter hat mitgespielt, einfach eine super Sache", fasste Veranstalter Roland Kastner den Fürthlauf am späten Sonntagnachmittag zusammen. Vor allem die Kinder seien wieder sensationell gut drauf gewesen. Tatsächlich waren 500 der Läufer minderjährig. Sie bewiesen, dass der Laufsport weiterhin ein Massenphänomen ist, der Events tragen kann und sämtliche Altersklassen erreicht. Das Spektrum der Läufer reichte von vier bis 79 Jahren.

Der Rundkurs um die Fürther Freiheit und durch die Innenstadt war für die Kinderläufe (ein und zwei Runden) 1,3 km lang. Die Erwachsenen absolvierten entweder eine Runde zu 5 km (Nordic-Walker) oder zwei Runden und damit 10 km (Läufer). Um Sekunden ging es bei der Veranstaltung nicht, weshalb es keine exakte Zeitnahme, sondern nur Urkunden für alle gab. Vielmehr stand die Lust am Laufsport im Vordergrund.

Für gute Laune sorgte auch das Rahmenprogramm: Kinderliedermacher Geraldino, Stelzen-Theater, eine Verlosung sowie soulige Musik von den "Ballroom-Shakers" und den "Funkberatern" zogen zahlreiche Zuschauer an. Nordic-Walker Rainer nahm mit seiner Familie aktiv am Lauf teil und schwärmte nach dem gemeinsamen Zieleinlauf: "Einfach eine super Atmosphäre, ganz unkompliziert! Es ging uns einfach darum, Spaß zu haben und loszulaufen."

Für alle Zauderer, die sich zieren, die Schuhe zu schnüren und vor die Tür zu gehen, hatte der bullige Fürther mit den flinken Beinen einen Tipp: "Einfach machen: Zwei Minuten raus und wieder zurück, das reicht für den Anfang. Dann lernt man das Laufen – auch wenn man so kräftig ist wie ich!"

Ausreden ließ auch Oberbürgermeister Thomas Jung nicht gelten, der unter den Läufern zu finden war. Der Fürthlauf wurde dieses Jahr extra für ihn eine halbe Stunde vorverlegt, wie Roland Kastner verriet. "Der OB musste ja noch zur Einweihung des Erweiterungsbaus des Jüdischen Museums, wollte sich aber den Start beim Lauf auf keinen Fall nehmen lassen."  

Sebastian Zelada

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