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Fürths Neue Mitte: Jetzt rückt die Ex-Bank in den Fokus

Sanierung an der Ecke Breitscheid- und Hallstraße soll die Innenstadt weiter voranbringen - 19.03.2017 10:00 Uhr

Im Herbst 2014 zog die Commerzbank aus, seitdem steht das Gebäude leer. Das soll sich in nicht allzu ferner Zukunft ändern.

Im Herbst 2014 zog die Commerzbank aus, seitdem steht das Gebäude leer. Das soll sich in nicht allzu ferner Zukunft ändern. © Foto: Edgar Pfrogner


Einen Bauzaun haben Arbeiter bereits gezogen, gegenwärtig wird das Gebäude von einem Entsorgungsunternehmen leergeräumt. Wie berichtet, wird die frühere Bank kernsaniert und soll obendrein eine attraktivere Fassade aus Naturstein bekommen, die sich, so heißt es, besser ins Gesamtbild der Umgebung einpasst.

Die Commerzbank hatte diesen Standort im Zentrum im Herbst 2014 aufgegeben. Die Sanierung des Gebäudes stemmen die Brüder Walter und Johannes Schwarz, die Kanzleien für Rechtsberatung, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung betreiben und das Haus bereits vor über zwei Jahren gekauft haben (wir berichteten).

Die Mietflächen sind weitgehend vergeben. Bereits bekannt ist, dass die Nürnberger Restaurant-Kette L’Osteria 300 Quadratmeter im Erdgeschoss sowie zusätzlich noch einmal 70 Quadratmeter im Obergeschoss belegen wird. L’Osteria hat in den vergangenen Jahren stark expandiert, inzwischen gibt es Filialen in mehreren deutschen Städten sowie in Österreich, der Schweiz und England. Sie werden teils in Eigenregie, teils von Franchise-Nehmern betrieben.

Die Namen weiterer Mieter haben die Brüder Schwarz noch unter Verschluss gehalten – um ihnen nicht vorzugreifen. Darunter ist eine Textilkette, die ebenfalls ins Erdgeschoss ziehen wird. Im Parterre war zuletzt noch eine kleine Eckfläche zu haben. Ob sich dafür inzwischen ein Mieter gefunden hat, ließ sich am Freitag nicht klären: Weder Walter noch Johannes Schwarz waren für Fragen zu erreichen.

Schon vor einigen Monaten hatten sie den Fürther Nachrichten gesagt, dass sich in den oberen Geschossen auch "ein oder zwei Arztpraxen" einrichten werden. Einen Teil schließlich wollen sie – wie geplant – für die eigenen Kanzleien nutzen. Ein Abriss kam für die beiden Eigentümer nie infrage. Sie attestieren dem Bau aus den 70er Jahren eine "ausgezeichnete Substanz". Statt vieler tragender Wände gebe es hier wenige tragende Säulen, was einen sehr flexiblen Innenausbau erlaube.  

ja/czi/hbi

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