|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Der Geschäftsführer des Fürther Kinderfahrzeug-Herstellers Ferbedo, Claus Rothenberger, bringt es auf den Punkt: „Spielwaren erweisen sich als absolut krisenfest, denn am Kind wird doch zuletzt gespart.“ Die Eurokrise bereitet ihm deshalb auch keine schlaflosen Nächte, zumal der Händlerzulauf am Messestand einen weiterhin florierenden Absatz verspricht.
Zweistellige Zuwachsraten hat das Unternehmen ausgerechnet in den letzten beiden Jahren geschrieben, als andere Branchen bluten mussten. Was Rothenberger am runderneuerten Messestand freut, ist die Erkenntnis, dass klassisches Spielzeug durch das Vordringen neuer Medien nicht aus den Kinderzimmern verdrängt wird. Vielmehr sei als eine Art Gegenbewegung sogar eine verstärkte Nachfrage festzustellen.
Die Resonanz der Handelspartner auf die Neuheiten während der Messe wird auch bei Playmobil aus Zirndorf als das erste große Stimmungsbarometer des Jahres angesehen. Die ersten Reaktionen schätzt Europa-Vertriebsleiter Axel Schmitz als sehr positiv ein: „Insbesondere der Reiterhof und das Hotel für Mädchen, die Fußballarena zum Mitnehmen im Umfeld der Europameisterschaft und Western-Artikel sind unter den 130 Neuheiten die gefühlten Renner.“
Über viele qualitativ hochwertige Handelskontakte freut sich Peter Kircher, Marketingleiter von Spielstabil. Auf die Umweltprobleme antwortet das Zirndorfer Unternehmen mit der Einführung eines Kunststoffes, der zu 75 Prozent auf Maisstärke als nachwachsendem Rohstoff basiert und damit Ressourcen wie Öl schont. Auch um die Bildung kümmert sich Spielstabil und hat für Vorschulkinder Sandspielförmchen in Buchstabenform ins Angebot aufgenommen.
Von einem Zuwachs „hochrangiger Kunden“ spricht Uwe Weiler, Geschäftsführer der Stadelner Simba-Dickie Gruppe. Das gute Geschäftsjahr 2011 habe auch Vorstände einiger neuer Handelspartner zu den mit rund 100 Mitarbeitern besetzten Messeständen des Unternehmens gelockt. Zu den neuen Märkten, in die die Firma im vergangenen Jahr vorgestoßen ist, gehört Chile.
Die Präsentation auf 2500 Quadratmeter im Nürnberger Messezentrum dient laut Weiler in erster Linie der Image- und Kontaktpflege. Das eigentliche Geschäft folge meist später im Jahr. Voll ausgelastet sei inzwischen die von Stadeln nach Gleißenberg im Steigerwald verlegte Produktionsstätte.
Optimismus strahlt auch Paul Heinz Bruder, Geschäftsführer des Burgfarrnbacher Familienunternehmens Bruder, aus. Der Zulauf auf der heuer einen Tag früher begonnenen Messe lasse auf gute Geschäfte hoffen. Immer stärker behauptet sich die Firma auch auf dem internationalen Markt. Zur Kundschaft zählt Bruder Händler in Südafrika, Russland, Indien, Japan, Ägypten und Indonesien.
Nicht ohne Stolz merkt Paul Heinz an, dass gerade die aufwendig entwickelten Neuheiten wie das neue Feuerwehrauto auf das erhoffte Interesse stoßen. Technische Raffinesse und originalgetreue Nachbildung gehören zu den Stärken des Unternehmens.



