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Angesichts des niedrigen Niveaus, das die Arbeitslosigkeit erreicht habe, sei es nicht überraschend, dass es nicht immer weiter in dieselbe Richtung gehe, sagt Pia Kutzera, Leiterin der Fürther Arbeitsagentur. Auf hohem Niveau sei die Bewegung „leicht umgeschlagen“. Die Arbeitslosenquote betrug im September in der Stadt 6,4 Prozent (Vorjahr: 6,2 Prozent) und im Landkreis 3,2 Prozent (Vorjahr: 2,8 Prozent).
Verantwortlich für den saisonal üblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum August ist vor allem die Tatsache, dass junge Menschen, die ihre Ausbildung beendet haben, im September fest eingestellt werden.
Während der Arbeitsagentur aus dem Stadtgebiet seit Jahresbeginn weniger neue Angebote für sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet wurden als im Vorjahreszeitraum, nahm die Zahl der aus dem Landkreis neu gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellenangebote um 51 zu. Das ist Kutzera zufolge ein Zeichen dafür, dass es im Landkreis schwieriger ist, geeignete Bewerber zu finden. Als Ursache vermutet sie die längeren Wege zur Arbeit. Weiterhin groß sei der Bedarf nach Pflegefachkräften und Erziehern. Aus dem Einzelhandel hingegen werden nicht viele Stellen gemeldet. Dennoch haben sich für mehr als die Hälfte der 50 Frauen, die mit der Schlecker-Pleite in Fürth Stadt und Land ihren Job verloren, Perspektiven ergeben: Sie haben eine neue Arbeit gefunden oder Qualifizierungsmaßnahmen begonnen.




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