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Im neuen blauen Bus unterwegs in Stein

Sieben moderne Fahrzeuge bringen Verbesserungen beim Öffentlichen Personen-Nahverkehr der Faberstadt - 10.12.2014 06:00 Uhr

Alt und neu auf einen Blick: Im blauen Landkreis-Design verkehren die Busse nun auch in Stein. Für die Nutzer des Nahverkehrs sollen die Fahrzeuge auch mehr Komfort bringen. © Foto: Matthias Glaser


Betreiber ist die Firma Reck-Busreisen aus Rohr, die sich auf die neue Ausschreibung für die Linien beworben hat und nun bis 2022 auf den Strecken fährt.

Zur Vorstellung der neuen Fahrzeuge, die mit moderner Technik und Komfort ausgestattet sind, kamen Landrat Matthias Dießl und Bürgermeister Kurt Krömer persönlich. Beide lobten die Zuverlässigkeit und Flexibilität des Unternehmens Reck.

Krömer durfte sich außerdem freuen, dass die Ausgaben für den öffentlichen Personennahverkehr niedriger ausfallen. Wie der Bürgermeister in der Stadtratssitzung verkündete, werden als Steiner Anteil 135 000 Euro für die beiden Linien fällig. Allein mit 47 000 Euro schlägt der Verbleib der Faberstadt in der Tarifzone 200 zu Buche. Insgesamt aber spart die Stadt nach der neuen Ausschreibung 89 000 Euro. Die weitere Finanzierung, die sich auf 300 000 bis 350 000 Euro beläuft, übernimmt der Landkreis.

Sichere Arbeitsplätze

Für sein Unternehmen sei der Betrieb der zwei neuen Linien im ÖPNV ein wichtiger Entwicklungsschritt in die Zukunft, erklärte Geschäftsführer Gerhard Reck vom gleichnamigen Unternehmen beim Ortstermin an der Martin-Luther-Kirche: „Das sichert auch die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter und Fahrer.“

Die mit dem Design des Landkreises Fürth beklebten sieben Niederflurbusse – darunter auch ein Gelenkbus, der zu den Hauptverkehrszeiten für die Schülerbeförderung eingesetzt wird – gehören zur neuesten Fahrzeuggeneration des Autoherstellers Mercedes. Es gibt 30 Sitz- und bis zu 60 Stehplätze. Wie Bürgermeister Krömer auf Nachfrage in der Stadtratssitzung versicherte, sind die sieben Busse auch mit einem automatischen Signalgeber ausgestattet. Er hat Einfluss auf die Ampelschaltung und soll eine möglichst grüne Welle garantieren.

Lediglich eine kleine Änderung gibt es zum Fahrplanwechsel, und zwar am frühen Samstagmorgen. Statt wie bisher die Linie 64 um 5.30 Uhr, müssen Frühaufsteher ab dem 14. Dezember hier nun schon um 5.16 den Nightliner N7 erwischen. Geändert sind dann auch die Bezeichnungen der Endhaltestellen: Sie heißen künftig Fabergut und Goethering. 

Beate Dietz/Matthias Glaser

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