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Der Kinderrechteweg, über den die FN bereits mehrfach berichtet haben, ist ein Kunstprojekt, an dem sich Schüler verschiedener Fürther Schulen beteiligt haben. Mit dem Weg möchte das Netzwerk Kinderfreundliche Stadt, deren Vorsitzende Maria Fontana-Eberle das Projekt betreut, die Ziele der UN-Kinderrechtskonvention bekannter machen und junge Menschen dazu ermuntern, sich mit ihren Rechten zu befassen. „Mit den Mitteln der Kunst“, so heißt es in der Ankündigung, „fordern die Kinder das, was ihnen zusteht“.
Gemeinsam mit dem Erlanger Stadtbildhauer und Sozialpädagogen Thomas Dade haben sich die Kinder Skulpturen für je eines der zehn wichtigsten Kinderrechte ausgesucht, die in der Kinderrechtskonvention festgehalten sind. Bereits sechs verschiedene Kunstwerke sind in dieser Zusammenarbeit entstanden. Sie befinden sich auf den jeweiligen Schulhöfen oder auch davor. Vier weitere „Stationen“ sollen noch folgen und so einen kleinen Weg durch Fürth zaubern, der Jung und Alt daran erinnern soll: Kinder besitzen besondere Rechte, denen man mehr Geltung verschaffen sollte.
Am Weltkindertag wird im Südstadtpark das jüngste Werk zu sehen sein: Eine der Inklusionsklassen der Pestalozzischule, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen, hat sich im Juli dem „Recht auf besondere Fürsorge bei Behinderung“ gewidmet. Während einer Projektwoche in Kooperation mit dem Erlanger Ruderverein haben die Schüler, die zum Teil aus der Hallemann-Schule kommen, die Erfahrung gemacht: Gemeinsam sind wir stark. So entstand die Idee, aus Holz und Stahl ein Ruderboot zu fertigen, das die verschiedensten Tierarten beherbergt.
Neben der Ruderboot-Figur werden an diesem Tag auch Banner zu sehen sein, die die Entstehung und Entwicklung des Kunstprojektes dokumentieren. Die Fotografien hierzu stammen von der Fürther Künstlerin Susa Schneider.
Wer möchte, hat am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr auch die Möglichkeit, die Kinder persönlich zu ihren Ideen zu befragen. Sie werden vor Ort sein und den Besuchern ihre Vision hinter dem Kunstprojekt vorstellen. Auch welche Rechte die anderen Skulpturen thematisieren und wo sie zu finden sind, werden die Mädchen erklären.




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