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Kingsley Onuegbu kommt und trifft

Neuzugang der SpVgg erzielt vier Minuten nach seiner Einwechslung sein erstes Zweitligator - 24.08. 10:41 Uhr

FÜRTH  - Gestern hatten die Zweitliga-Profis der SpVgg Greuther Fürth ihren freien Tag. Besonders genossen haben dürfte diesen Kingsley Onuegbu. Der Neuzugang aus Braunschweig erzielte in seinem ersten Zweitliga-Einsatz beim 4:1 gegen den KSC gleich sein erstes Tor.


Glückwunsch vom Chef: Nicht nur Kingsley Onuegbu (links) freute sich riesig über sein erstes Tor in der Zweiten Bundesliga, auch SpVgg-Trainer Mike Büskens war überglücklich.
Glückwunsch vom Chef: Nicht nur Kingsley Onuegbu (links) freute sich riesig über sein erstes Tor in der Zweiten Bundesliga, auch SpVgg-Trainer Mike Büskens war überglücklich.
Foto: Zink

Die Schweißperlen standen Kingsley Onuegbu nach der Partie zu Dutzenden auf der Stirn. Obwohl der Nigerianer erst in der 71. Minute eingewechselt worden war, hatte die Hitze, die auf dem Platz noch einige Grad mehr betrug als in den Zuschauerbereichen, auch bei ihm ihren Tribut gefordert. Gestört hat das den Stürmer nicht. Denn die kaum 20 Minuten Einsatzzeit hatten ihm gereicht, sein erstes Saisontor und damit seinen ersten Treffer in der Zweiten Bundesliga überhaupt zu erzielen. Stephan Schröck hatte den Ball in den Lauf gepasst. Onuegbu, erst vier Minuten zuvor gekommen, behielt vor KSC-Schlussmann Kristian Nicht die Nerven und schoss ein.

„Ich habe gesehen, dass Schröcky auf mich zukommt. Dann hat er den Ball sehr gut abgespielt. Es ist ein schönes Gefühl, im ersten Spiel gleich zu treffen“, freute sich Onuegbu. Umarmt wurde er auf dem Feld nicht nur von seinen Mitspielern — selbst Trainer Mike Büskens, der mit Onuegbu vor der Ersatzbank schon das erste Tor gefeiert hatte, eilte auf das Feld und herzte seinen neuen Angreifer.

Dass er von Beginn an erst einmal auf der Bank Platz nehmen musste, da Büskens auf den von seiner Knieverletzung genesenen Christopher Nöthe als Sturmpartner neben dem in der Vorbereitung treffsichersten SpVgg-Stürmer Dani Schahin setzte, nahm er professionell auf. „Wir haben eben drei sehr gute Stürmer“, so Onuegbu.

Klar ist, dass der Mann, der erst seit fünf Jahren im Verein Fußball spielt, die höhere Belastung in der Zweiten Liga erst wegstecken muss. Onuegbu ist nicht der Erste, der, aus einer unteren Liga kommend, erstaunt vom professionellen Training am Ronhof ist. Im Trainingslager in Kitzbühel war er für einige Tage in das oft zitierte typische „Loch“ gefallen und schleppte sich müde über den Platz — doch der ehrgeizige 24-Jährige will den Rückstand so schnell wie möglich aufholen. Mittlerweile geht es wieder aufwärts. Man darf von dem bulligen Angreifer durchaus erwarten, dass er die erhoffte Verstärkung ist. Als Stürmer, der sich auch körperlich vor dem Tor in Szene setzen kann, ist er eine gute Ergänzung zu den eher wendigeren und gerne auch auf die Flügel ausweichenden Dani Schahin und Christopher Nöthe.

Es hätte nicht viel gefehlt, und Onuegbu hätte am Sonntag gleich sein zweites Tor folgen lassen, doch KSC-Schlussmann Nicht konnte ihn im letzten Moment noch behindern.

Ob vor Ablauf der Wechselfrist Ende August noch ein Spieler zur SpVgg hinzustoßen wird, ist ungewiss. Der Nordire Liam Boyce hat sich zwar am Wochenende von seinem Heimatverein Clifton verabschiedet, doch ob ihn sein Weg nach Fürth führt, steht noch nicht fest. Bis zum Dienstag, 31. August, ist das Wechselfenster noch offen. Durchaus möglich, dass das Kleeblatt noch mit einer Überraschung aufwarten kann. 





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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Im Jahr 1994 gelang die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga, 1996 trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt. Zurzeit ist die SpVgg Greuther Fürth durch die ununterbrochene Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga seit 1997 der "dienstälteste" Zweitligist. Im Volksmund wird der Verein auch als "Kleeblatt" bezeichnet.