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Kleeblatt-Elf zeigte eine beeindruckende Reaktion

Die Euphorie in Fürth schlägt sich nicht in der Zuschauerzahl nieder - 13.02. 18:00 Uhr

FÜRTH  - "Ich möchte heute keinen Wermutstropfen haben": Präsident Helmut Hack wollte nicht über den enttäuschenden Besuch gegen Paderborn sprechen. Nur etwas über 9200 Fans sahen den Kantersieg.

So macht man Fans glücklich: Gerald Asamoah hielt sein Versprechen und verschenkte sein Trikot nach dem furiosen 5:1 der SpVgg über Paderborn.
So macht man Fans glücklich: Gerald Asamoah hielt sein Versprechen und verschenkte sein Trikot nach dem furiosen 5:1 der SpVgg über Paderborn.
Foto: Sportfoto Zink
So macht man Fans glücklich: Gerald Asamoah hielt sein Versprechen und verschenkte sein Trikot nach dem furiosen 5:1 der SpVgg über Paderborn.
So macht man Fans glücklich: Gerald Asamoah hielt sein Versprechen und verschenkte sein Trikot nach dem furiosen 5:1 der SpVgg über Paderborn.
Foto: Sportfoto Zink

Erst als die drei Punkte im Sack waren, verriet Mike Büskens, unter welcher Anspannung er vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn gestanden hatte. Am Ende einer „eminent wichtigen“ Woche sei dieses Punktspiel „noch wichtiger“ gewesen als das Pokal-Viertelfinale bei der TSG Hoffenheim.

Der 43-jährige Trainer wusste: Ohne eine weiter gute Ausgangsposition im Kampf um die Aufstiegsplätze wäre der Einzug ins Pokal-Halbfinale nur die Hälfte wert gewesen, selbst wenn die SpVgg dort auf „einen sehr bekannten Gegner aus dem Ruhrgebiet“ trifft, wie der langjährige Schalker Büskens süffisant feststellte. Das hauptsächliche Saisonziel bleibt erklärtermaßen das Erreichen der Bundesliga.



Nachdem das Kleeblatt mit dem 1:3 in Dresden überraschend schwach aus der Winterpause gestartet war, hat es mit dem 5:1 über Paderborn seinen Anspruch aufsehenerregend untermauert. „Es ist beeindruckend, wie die Mannschaft reagiert hat“, findet Innenverteidiger Mergim Mavraj. „Da geht es nur um Kampf, Ehrgeiz, Willen.“

Schwacher Besuch

Interessanterweise haben diese Reaktion relativ wenige Fans live mitbekommen. Das sensationelle Weiterkommen im DFB-Pokal, das attraktive Los im Halbfinale, die ungemein spannende Situation an der Tabellenspitze – sehr viel mehr Werbung für ein Heimspiel geht nicht. Und doch blieb die Zuschauerzahl am Sonntag im vierstelligen Bereich. Die Südtribüne war quasi komplett leer, auf der Gegengerade und der Haupttribüne klafften große Lücken, nur die Nordtribüne war wie immer voll. Ein ernüchterndes Bild, vor allem, wenn man bedenkt, dass am Mittwoch noch über 4000 Fürther in der Rhein-Neckar-Arena gefeiert hatten.

Eine Erklärung für den – gemessen an der Wichtigkeit der Partie – bescheidenen Zuschauerzuspruch hatte auch Vereinspräsident Helmut Hack nicht. Er wollte im Grunde gar nicht darüber nachdenken. „Ich möchte heute keinen Wermutstropfen haben.“

Am 20. März, wenn Borussia Dortmund im Ronhof gastiert, wird sicher kein Platz frei bleiben. Um möglichst viele Fans unterzubringen, soll die Haupttribüne zum Spielfeld hin provisorisch verlängert werden. Dadurch steigt das Fassungsvermögen des Stadions auf circa 17000 Plätze. Laut Hack sollen beim Ticket-Verkauf Dauerkarten-Inhaber bevorzugt werden. Vor allem soll natürlich verhindert werden, dass die Dortmunder gefühlt ein Heimspiel haben. 



KURT HEIDINGSFELDER

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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Im Jahr 1994 gelang die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga, 1996 trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt. Zurzeit ist die SpVgg Greuther Fürth durch die ununterbrochene Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga seit 1997 der "dienstälteste" Zweitligist. Im Volksmund wird der Verein auch als "Kleeblatt" bezeichnet.