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Kunstraum Rosenstraße verabschiedet sich mit Hallo

Letzte Schau am Wochenende mit Gedok-Debütantinnen - 18.03.2016 10:00 Uhr

Mit den Debütantinnen der Gedok-Regionalgruppe Franken endet vorerst der Ausstellungsreigen in der Rosenstraße. © Foto: Hans-Joachim Winckler


Es ist der letzte Akt für Ellen Haselmayers Kunstraum in der westlichen Innenstadt. Nach dieser Schau und nach sieben Jahren sperrt sie ihre Galerie – zumindest fürs Erste – aus familiären Gründen zu (die FN berichteten). Doch vor dem Finale gibt es einen Schlusspunkt, der noch einmal unterstreicht, was für die 64-Jährige stets zählte: Sie will Raum geben für Kunst und Begegnungen.

Sieben Frauen zeigen vom heutigen Freitagabend bis einschließlich Sonntag ihre aktuellen Arbeiten. Das sind Anne Dreiss mit Fotos und Druckgrafik, Jutta Perrey, Brigitte Heck, Barbara Heun und Gerda Katharina Spatz mit Malerei, Silvia Lobenhofer mit Glaskunst sowie Alexandra Marx mit Foto- und Videoarbeiten.

Mops im Mantel

Entsprechend groß ist die Vielfalt, die hier präsentiert wird. Das reicht von Fotoarbeiten in Schwarz-Weiß über Kunst am Kleid mit zerbrechlichen Details aus Glas bis hin zu Tierischem wie dem Mops im rosa Mantel oder einem flüchtigen Hasen. Beinahe schwebende Collagen sind dabei und pastose Acrylbilder, Fotografien mit ironischem Untertitel und abstrakte Interpretationen. Die Ausstellenden gehören zur Gedok, der größten und traditionsreichsten interdisziplinären Künstlerinnenorganisation in Deutschland. Der rund 2800 Mitglieder zählende Verband feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag, gegründet wurde er 1926 in Hamburg. Die Gedok Franken ist eine von insgesamt 23 Regionalgruppen.

Die Debütantinnen-Vernissage steht heute um 19 Uhr im Rückgebäude des Hauses Rosenstraße 12 auf dem Programm. Dazu gibt es Musik von und mit Pianistin Hilde Pohl. Am Samstag und Sonntag ist jeweils in der Zeit von 14 bis 18 Uhr geöffnet, am Schlusstag erwartet die Besucher neben Kaffee und Kuchen um 15 Uhr eine Lesung von Ursula Bock aus ihrem neuen Buch „Flucht aus Königsberg — Erinnerungen an eine verlorene Kindheit“.  

res

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