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Totaler Quatsch ist das. Oder haben Sie schon mal einen Dreizehnjährigen erlebt, der freiwillig von RTL auf Arte umschaltet, weil ihm sein Vater als Kleinkind am laufenden Band Tier-Dokus vorgespielt hat? Typen, die mit Geschlechtsteilen Klavierspielen, finden Jungs in dem Alter allemal spannender als wasserspritzende Elefantenrüssel.
Mit dem Essen ist es genauso. Da kann man den Gören von Geburt an Äpfel, Orangen, Sonnenblumenkerne und Kopfsalat vorkauen oder nach fünfjähriger Spezialausbildung ein 1a-Kugelfisch-Carpaccio hinstellen — die Reaktion besteht aus gelangweilter Gleichgültigkeit.
Wer leuchtende Kinderaugen sehen will, muss seinen Nachwuchs ins nächste Schnellfressrestaurant einladen. Selbst der dezente Hinweis, dass ein Labberweggla mit undefinierbarer Fleischpampe auf extrem totem Salatblatt ungefähr so nahrhaft ist wie recycelter Knetgummi und sich beim Verdauen auch genauso anfühlt, prallt zuverlässig an der Anti-Vernunft-Schutzhülle eines normal entwickelten Teenagers ab.
Immerhin: Alle Eltern von kleinen SpVgg-Fans dürfen jetzt Hoffnung schöpfen. In der Fürther Filiale des weltgrößten Fettbrutzlers sind die Serviertabletts neuerdings mit Werbung für den 1.FCN ausgelegt. Das dürfte mehr abschreckende Wirkung haben als tausend Ermahnungen. Alles wird gut!