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Gegründet hat Siegfried Fuchs seine Kaffee-Service-Firma bereits im September 1984. Ein Onkel aus München, der im Kaffee-Geschäft tätig war, hatte den ehemaligen Bilanzbuchhalter auf die zündende Idee gebracht, sich selbstständig zu machen.
Begonnen hat der damals 28-Jährige das Geschäft als Ein-Mann-Unternehmen in einer kleinen Drei-Zimmer-Wohnung in Nürnberg: «Anfangs habe ich ausschließlich Filterkaffeesysteme verkauft, das konnte man noch alleine schaffen. Doch schon nach einem Jahr war der Kundenstamm so groß, dass ich meinen ersten Mitarbeiter einstellen musste», erinnert sich Fuchs zurück.
Organisch gewachsen
Seitdem sei das Unternehmen in den vergangenen 25 Jahren organisch gewachsen, da Gewinne konsequent wieder in den Betrieb investiert wurden. Mehrfach musste man neue, größere Räumlichkeiten finden, bevor die «City Coffee GmbH» schließlich im Juni 1996 ihren aktuellen Firmensitz im Sichelweg 10 in Fürth-Sack bezog.
Heute vertreibt die «City Coffee GmbH» zwar immer noch Filterkaffeesysteme, aber der größere Teil der Aufträge bezieht sich inzwischen auf Spezialitätenmaschinen, professionelle Kaffeeautomaten, Siebträgermaschinen oder Wasserspender-Systeme.
«Bundesweit beliefern wir aktuell über 3000 Gastronomiebetriebe, Kanzleien, Büros, Kantinen und Großunternehmen mit unseren Produkten rund um die betriebliche Kaffeeversorgung», sagt Fuchs: «Wir statten die Kunden mit Geräten und Kaffee aus, übernehmen Wartung und Reparatur und sind damit schon seit 25 Jahren ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner, vor allem auch, wenn es um individuell zugeschnittene Lösungen geht.»
Das Geheimrezept
Genau hierin sieht Fuchs auch das «Geheimrezept» des bisherigen Erfolgs: «Als privates Unternehmen ist man näher am Kunden dran als die Großen. Versuche nicht, zu verkaufen, was du hast, sondern verkaufe das, was der Kunde braucht, ist mein Motto.»
Insgesamt 25 Mitarbeiter sind heute bei «City Coffee» beschäftigt, 17 davon in der Fürther Zentrale, die anderen verteilt auf eine Filiale in München und eine im Thüringischen Klettbach. Auf lokaler Ebene betrachtet, so Fuchs, sei die Fürther «City Coffee GmbH» damit der größte Office-Coffee-Service in der Region: «Wir wachsen sogar in der aktuellen Krise noch weiter, zwar nicht mehr ganz so schnell wie zuvor, aber immerhin.»
Und was sollen die nächsten 25 Jahre bringen? - Auch künftig wolle man weiter expandieren, antwortet Fuchs, vor allem durch den strategischen Zukauf anderer Kaffee-Service-Unternehmen. «Und vielleicht übernimmt unser Sohn Christian dann irgendwann die Firma. Die Kaffee-Branche interessiert ihn, was mich sehr freut. Gerade macht er ein Praktikum bei Dallmayr in München.»
Oberbürgermeister Thomas Jung, der eigens zum Gratulieren vorbeigekommen war, zeigte sich jedenfalls beeindruckt von der bisherigen Erfolgsgeschichte von «City Coffee» und von den auch nach seiner Einschätzung zu Recht optimistischen Zukunftsaussichten des Firmengründers.



