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Vier Stunden hat der Gesprächsmarathon gedauert, zu dem der Deutsche Volkshochschul-Verband und die Bertelsmann Stiftung eingeladen hatten und der bundesweit an 50 Orten stattfand. Während die Veranstaltung in Fürth vormittags über die Bühne ging, gab es VHS-Vize-Direktorin Gabriele Hammer zufolge andernorts Nachmittags- und Abendtermine. Bewusste Festlegungen, die helfen sollten, ein möglichst gemischtes Publikum anzusprechen, Berufstätige ebenso wie Arbeitslose, junge Menschen und alte...
Hammer zeigte sich erfreut über die Resonanz. Das Bistro war proppenvoll. An Vierertischen diskutierten die Anwesenden lebhaft über diese Fragen: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Und wovon wollen wir in Zukunft leben? Gesprächsergebnisse wurden in Stichworten auf farbiges Papier geschrieben und für alle sichtbar an Pinnwände geheftet. Dort prangten dann Schlagworte wie „Respektvolles Miteinander“ oder, im Hinblick auf das Themenfeld Integration „Keine Ghettobildung“, oder, in Sachen Finanzierung, „Bürgereinkommen“. Flankierend dazu stellten sich viele Fragen. Etwa die, ob ein Bürgereinkommen aus Steuern finanziert würde, ab welchem Alter es das dann gäbe und ob der Betrag je nach wirtschaftlicher Lage variieren müsste.
Gerhard Philipp (57), selbst VHS-Dozent, fand dieses Thema „unheimlich spannend“. Das Herzensanliegen der alleinerziehenden Mutter Andrea Kundinger indes lautete: „Leben und arbeiten mit Kindern finanziell attraktiv machen“. Die 43-Jährige war sehr angetan von der Debatte: „So was müsste es öfter geben.“ Tagesziel war es, zwei Vorschläge auszuwählen, die als Fürther Anregungen auf der Internet-Plattform dialog-ueber-deutschland.de veröffentlicht und dann bundesweit diskutiert werden.




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