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Seit 1996 hat die Sozialdemokratin im Bundestag die Interessen der Stadt Fürth und des SPD-Unterbezirks vertreten. Ihren Rückzug begründete die Politikerin damit, mehr Zeit mit ihrer Familie und den Dingen verbringen zu wollen, die ihr außerhalb der Politik wichtig sind. Die Entscheidung sei ihr vor allem deshalb schwergefallen, weil sich gerade in ihrem Fachgebiet, dem Kinderrecht, in den letzten Jahren viel bewegt habe und sie das noch gerne über die nächste Wahl hinaus mitgestalten würde.
SPD-Unterbezirksvorsitzender Carsten Träger dankte der Politikerin für die frühzeitige Bekanntgabe ihrer Entscheidung, die es den Sozialdemokraten erlaube, in den nächsten Monaten die personellen Weichen für die Bundestagswahl 2013 zu stellen. Harry Scheuenstuhl, Vorsitzender der SPD in Fürth-Land, betonte, dass Rupprecht mit ihren vielen persönlichen Kontakten der Bundespolitik Bodenhaftung gegeben habe. Und Edith Bayersdorfer, SPD-Vertreterin aus Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, lobte das Engagement für Frauen- und Mehrgenerationenhäuser und als Kuratoriumsvorsitzende des Deutschen Müttergenesungswerks.
Mit „Dankbarkeit und Respekt“ nimmt der SPD-Kreisvorsitzende Fürth-Stadt, Horst Arnold, Rupprechts Entscheidung auf. Gerade ihr Engagement in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages und als Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion sowie als Sprecherin der Bayerischen Landesgruppe für Familie, Jugend und Kinder verdeutliche, dass man in Fürth mit Außenwirkung auf Zukunft setzt.



