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Samstag, 21.04.2018

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Naturerlebnisraum: Stein plant das Projekt "Keimzelle"

Der Weinberg und ein grünes Klassenzimmer sollen dazugehören - 02.01.2018 09:00 Uhr

Rodungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Naturerlebnisraum hatten kürzlich Anwohner aufgeschreckt. Doch die Stadt verspricht eine attraktive Entwicklung. © Foto: Scherer


Das neu zu gestaltende Areal liegt im Rednitzgrund südöstlich der Hauptstraße, zwischen der Luitpoldstraße im Norden, der Gerasmühler Straße im Osten und der Deutenbacher Straße im Westen. Die Fläche ist bisher größtenteils landwirtschaftlich genutzt und befindet sich im Überschwemmungsbereich der Rednitz. Nun sollen dort verschiedene Erlebnisräume in der Natur entstehen, beispielsweise ein grünes Klassenzimmer, ein Hain mit besonderen Bäumen, ein Brunnen oder eben besagter Weinberg sowie kleinere Gartenparzellen.

Bei der jetzt gerodeten Fläche habe es sich um einen verwilderten Kleingarten gehandelt, teilt die Stadt mit. An den Bäumen seien "erhebliche Vorschäden durch den Borkenkäfer" erkennbar gewesen. Anwohner und Naturschützer hatten die Rodungen kritisiert - und die schlechte Informationspolitik beklagt.

Der Eingriff solle so gering wie möglich gehalten werden. Bereits vorhanden ist eine Flutrinne als Ausgleichsfläche für das "Forum Stein", außerdem sollen Bäume und Sträucher möglichst erhalten bleiben. Die neu angelegten Flächen werden auch künftig nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sein, so die Stadt.

Bauamtsleiter Wolfgang Schaffrien ist zuversichtlich: "Mit der Steiner Keimzelle will die Stadt ein wichtiges Landschaftsprojekt realisieren, das den Kindern und Jugendlichen die Natur näher bringen soll. Örtliche Vereine und Schulen werden mit eingebunden, sodass die Keimzelle ein Gemeinschaftsprojekt wird." 

bd

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