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Die Stadtverwaltung sah sich aus zwei Gründen zum Handeln veranlasst: Zum einen wurde das Grundstück vom Vermessungsamt in drei Flächen geteilt. Weitere Bauanträge sind wohl zu erwarten. Zum anderen ist die derzeitige Nummerierung im Neusiedlerweg nach Ansicht des Bauamtes bereits ohnehin „sehr verwirrend“. Auch Anwohner hätten sich beschwert, dass Rettungsdienste Probleme gehabt hätten, in Notfällen zu den jeweiligen Anwesen zu finden.
Der Stadtrat musste sich außerdem mit der Frage auseinandersetzen, ob eine Stichstraße südlich des Neusiedlerwegs einen eigenen Straßennamen erhalten sollte. „Im Flecken“, lautete der Vorschlag, der sich an einem alten Flurnamen orientiert.
Gegen eine eigene Bezeichnung wandte sich zunächst die SPD, die später ihren Antrag aber zurückzog. Peter Heinl befürchtete nicht nur zusätzliche Orientierungsprobleme bei Lieferdiensten. Wenn ein Fremder in Altenberg nach der Straße „Im Flecken“ fragen würde, dann könne ihm sicher kaum jemand weiter helfen.
Ein weiteres Argument gegen eine komplette Neu-Nummerierung waren auch die Kosten, die auf die betroffenen Anlieger zukommen. Schließlich müssen diese amtliche Dokumente wie den Personalausweis, aber auch geschäftliche Unterlagen wie Briefköpfe ändern lassen. „Nachgewiesene Kosten“, so Heinl, sollte die Stadt den Bürgern erstatten.
Die CSU befürwortete dagegen den neuen Namen „Im Flecken“, plädierte aber gegen eine Kostenübernahme. Einerseits sei nicht klar, welche Summen auf die Stadt zukämen, andererseits wolle man keinen Präzedenzfall schaffen.
Eine Kostenübernahme lehnte der Stadtrat denn auch mit 16:5 Stimmen ab. Die Neu-Nummerierung und der Name „Im Flecken“ wurde dagegen mit 20:1 beschlossen.




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