Mittwoch, 16.01.2019

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Neue Hilfe für die Eltern von Frühchen

"Harl.e.kin" unterstützt die Familien in der Anfangszeit - 24.11.2018 21:00 Uhr

Das neue Nachsorge-Angebot Harl.e.kin unterstützt Familien mit früh- oder risikogeborenen Kindern. Unser Bild zeigt die Frühchenpuppe Lewis. © Klinikum Fürth


Konzipiert ist das Angebot für Familien mit früh- und risikogeborenen Kindern, die zwischen der 32. und der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Ihnen möchte man helfen, den neuen Alltag gut zu bewältigen. Kinderkrankenpflegekräfte sowie Mitarbeiter der Frühförderstelle besuchen die Familien – als fachliches Tandem, wie das Fürther Klinikum in einer Pressemitteilung erklärt. Sie unterstützen und beraten, wenn es etwa um die Ernährung, die Pflege, den Schlaf-Wach-Rhythmus, die kindliche Entwicklung, das Anbahnen von Spiel und Interaktion oder um Sozialrechtliches geht.

Hoher Pflegebedarf

Die Zielgruppe ist damit eine andere als die des "Bunten Kreises". Dieser betreut Familien mit Kindern, die noch früher, zwischen der 23. und 32. Schwangerschaftswoche, geboren werden, von Behinderung bedroht oder schwer erkrankt sind. Oft haben sie einen hohen Pflegeaufwand; die Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die Harl.e.kin-Nachsorge dagegen hat eher präventiven Charakter, um "von Anfang an bestmögliche Voraussetzungen für die Entwicklung des Kindes zu schaffen", wie es heißt. "Wir freuen uns, somit künftig noch mehr Familien genau die Hilfe zukommen lassen zu können, die sie benötigen", sagt Prof. Dr. Jens Klinge, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Fürther Klinikum.

Harl.e.kin wird vom bayerischen Familienministerium gefördert und ist für die Eltern kostenlos. Sie werden vom Klinikpersonal darauf aufmerksam gemacht, können sich aber auch selbst melden. Bei dem Angebot kooperieren das Klinikum, die Lebenshilfe, die Kind-und-Eltern-Frühförderung Fürth und die Arbeitsstelle Frühförderung Bayern. 

fn

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