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Wie berichtet, wurden im vergangenen Jahr im Festsaal des Park-Hotels mutwillig wertvolle Stuckreliefs aus dem 19. Jahrhundert von den Wänden geschlagen. In einer Information der Bauaufsicht hieß es: „Von besonderer Bedeutung waren dabei Stuckverzierungen in Form von Rundbogen-Blendarkaden mit Kapitell-Kämpfern und Schlussstein ausgefüllt, in die wiederum reich verzierte Wandvorsprünge eingestellt waren. Diese Stuckreliefs bestanden aus einem rechteckig hervorstehenden Rahmen, auf dessen oberer Kante sich jeweils ein rundes Medaillon mit gemalten Porträts zeitgenössischer Persönlichkeiten befand.“
Im Zentrum der Ermittlung steht die damalige Eigentümergemeinschaft. Inzwischen ist das Gebäude im Besitz der Stadt Fürth, die dort und auf benachbartem Areal einen neuen Einkaufsschwerpunkt für die Innenstadt errichten will.
Bislang habe sich der Beschuldigte, so heißt es aus dem Rathaus, nicht zu den Vorwürfen geäußert. Zuletzt hatte man eine Aussage bis zum 20. Januar erwartet. Nun sei der 20. Februar der neue Stichtag.
OB Thomas Jung hatte nach Bekanntwerden des Falles eine drastische Strafe für den oder die Täter gefordert. Jung damals: Es sei jedem klar gewesen, dass es sich hier um „schützenswerte Substanz im Sinne des Denkmalschutzgesetzes“ handele; deshalb müsse man von einer vorsätzlichen Tat ausgehen.



