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„Wir haben heute nicht die spielerischen Mittel gefunden, um uns hier durchzusetzen und haben völlig verdient verloren“, gab der sichtlich enttäuschte Himsl nach der Partie zu Protokoll. Allerdings war ihm mit Joel Didoff, Lino D’Adamo und Marino Müller auch ein Großteil seiner Offensivkräfte ausgefallen, was er aber nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte. Auch die Nachricht von der 1:3-Niederlage des bisherigen Ersten VfB Stuttgart beim Karlsruher SC, die kurz vor Spielbeginn eintraf, schien den Kleeblatt-Nachwuchs eher zu lähmen als zu beflügeln.
Die vorrangig auf die Defensive bedachten Baden-Württemberger wirkten stets eine Spur gedankenschneller als die umständlich agierenden Weiß-Grünen und rissen über ihre schnellen Konter immer wieder tiefe Löcher in die an diesem Tag ein wenig instabil wirkende Defensive der Gastgeber. So musste SpVgg-Keeper Sebastian Zenk gegen die mutterseelenallein vor ihm auftauchenden Dennis Franzin (12., 26.) und Aytunc Önerler (28.) sein ganzes Können aufbieten um einen frühen Rückstand zu verhindern.
Erst kurz vor der Halbzeit konnte auch die SpVgg mit einigen gelungen Kombinationen aufwarten. Nico Haas verfehlte mit einem Schlenzer aus halbrechter Position (40.) das Ziel ebenso knapp wie Fabian Klose, der eine Minute später aus zehn Metern freistehend verzog.
Wer nach dem Seitenwechsel eine Leistungssteigerung der Fürther U19 erwartet hatte, wurde enttäuscht. Auch die Einwechslung des angeschlagenen Angreifers Thomas Prinz brachte nicht die erhoffte Initialzündung. Mit dem Mannheimer Führungstreffer nach 50 Minuten durch Aytunc Önerler war das Spiel quasi beendet.
Die „Waldhof-Buben“ beschränkten sich in der Folgezeit darauf, den Vorsprung zu verteidigen, indem sie sich am eigenen Strafraum einigelten und stellten die Himsl-Elf damit vor unlösbare Probleme. Nur ein Freistoß von Fabian Klose, der um Zentimeter neben dem Pfosten landete (65.), und eine sehenswerte Direktabnahme von Nico Haas, die über den Kasten flog (68.), sorgten für größere Gefahr vor dem Gästetor.
Nun hofft Mario Himsl, dass sein Team bis zum kommenden Sonntag wieder in die Erfolgsspur zurückfindet. Dann muss man beim punktgleichen TSV 1860 München antreten.
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Di. 22.05.12
Fr. 11.05.12
Mi. 02.05.12