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Für die über 30 Schüler war es deshalb bis kurz vor der Abfahrt fraglich, ob sie die mehr als 1100 Kilometer lange Reise nach Oberasbach tatsächlich würden antreten können. „Erst im allerletzten Moment wurden die Straßensperrungen aufgehoben“, freut sich Beatrix Fischer über den doch noch glücklichen Ausgang der winterlichen Zitterpartie.
Die Pädagogin organisiert federführend zusammen mit ihren Kolleginnen Renate Bachschuster-Greßmann, Claudia Bezold, Ingrun Steinweg und Isabell Dinter den nach wie vor beliebten Austausch mit dem Nachbarland. Dort gab es ebenfalls genug Interesse seitens der beteiligten Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren, für eine Woche hiesige Gepflogenheiten hautnah zu erleben.
Je nach persönlichen Neigungen und Vorlieben wies Fischer in Absprache mit den französischen Lehrkräften Virginie Dexet, Armelle Covacin und Jean-Jacgues Maloyer die Schüler paarweise zu. Eine Woche lang absolvieren sie sowohl ein straffes Besichtigungsprogramm als auch gemeinsame Unterrichtsbesuche.
Gesprochen wird dabei meist Französisch, da die Oberasbacher Schüler bereits im vierten Jahr die Sprache lernen, ihre französischen Austauschpartner hingegen erst zwei Jahre Deutsch pauken.
Damit sich auch möglichst jeder reisewillige Neuntklässler die Teilnahme leisten kann, bezuschusst der Bezirk Mittelfranken die Aktion, der im März der Gegenbesuch der Oberasbacher Gymnasiasten im Limousin folgen wird.



