Kaum ist mit Stephan Fürstner ein bisher verletzter Spieler ins Mannschaftstraining eingestiegen, verabschiedet sich mit Leo Haas ein anderer in den Krankenstand. Der Mittelfeldakteur fällt wegen eines Faserrisses in der Bauchmuskulatur und damit einhergehenden Rückenschmerzen aus.
Haas hatte sich am Sonntag beim Spiel gegen den Karlsruher SC verletzt und musste ausgetauscht werden. Wie lange er dem Team von Mike Büskens nicht zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht klar. Sicher ist, dass die SpVgg am Samstag beim Auswärtsspiel bei Union Berlin nicht auf den gebürtigen Rosenheimer zurückgreifen kann.
Kleeblatt-Coach Mike Büskens muss somit in die Trickkiste greifen, denn ein adäquater Ersatz für die Position des offensiven Mittelfeldspielers steht nicht zur Verfügung. Am ehesten könnte man Eigengewächs Edgar Prib diese Rolle zutrauen, da der Nachwuchsmann bereits bewiesen hat, dass er in der Lage ist, seine Sturmkollegen mit klugen Pässen in Szene zu setzen und außerdem selbst durchaus torgefährlich ist.
Entwarnung gab es gestern bei Asen Karaslavov. Der Bulgare hatte einen Schlag auf das Knie bekommen und wurde eingehender untersucht. Da es sich „nur“ um eine schmerzhafte Prellung handelt, sollte Karaslavov nicht ausfallen.
Fast mehr Schlagzeilen als der Sieg gegen die Karlsruher machte am Sonntag der Sprint von Trainer Büskens auf das Feld, um mit den Spielern das 3:1 von Kingsley Onuegbu zu bejubeln. Zwar wurde der Trainer – wohl regelkonform – von Schiedsrichter Guido Winkmann auf die Tribüne verbannt, weitere Konsequenzen muss Büskens allerdings nicht befürchten. Mit einer Rüge kommt er glimpflich davon.




Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.