Freitag, 16.11.2018

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Polizeikontrolle: Motorradfahrer flieht mit Tempo 200

Sturz beendet die Flucht - Bei dem 41-Jährigen wurden Drogen entdeckt - 21.08.2018 14:45 Uhr

Am frühen Montagmorgen wollte die Polizei den Motorradfahrer nahe Seukendorf anhalten. Doch dieser ignorierte die Stoppsignale, gab kräftig Gas und bog auf die Südwesttangente ein. Dort beschleunigte er seine Suzuki auf Tempo 200 und bog an der Ausfahrt Fürth-Hafen nach links in Richtung Burgfarrnbach ab. Durch den Ort rauschte er mit immer noch rund 160 Stundenkilometern wieder zurück nach Seukendorf und schließlich nach Cadolzburg – bevor er von der Fahrbahn abkam und stürzte.

Der Grund für die halsbrecherische Flucht wurde den Polizisten schnell klar: Der Mann besaß keine Fahrerlaubnis, im Motorradfach fanden sich zu allem Überfluss auch noch Drogen und in einer Zigarettenschachtel steckte ein angerauchter Joint. Der Beschuldigte, der leicht verletzt im Krankenhaus behandelt werden musste, war geständig, sein Motorrad wurde sichergestellt. Ein Alkoholtest verlief zwar negativ, ein weiterer Test bestätigte jedoch, dass er Drogen intus hatte.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete eine Blutentnahme an und stellte Antrag auf einen Haftbefehl. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weiterer straf- und verkehrsrechtlicher Verstöße kommt ein Ermittlungsverfahren auf den Raser zu. Darüber hinaus wird er wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.


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fn

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