19°

Samstag, 21.04.2018

|

Santino ist das Fürther Neujahrsbaby

Der erste Fürther des Jahrgangs 2018 kam um 2 Uhr zur Welt - 02.01.2018 11:10 Uhr

Überglücklich: Freya Wolf mit ihrem gerade mal neun Stunden alten Söhnchen, das sich am Neujahrsvormittag erst mal von den Strapazen der Geburt in der Nacht erholen muss und den OB-Besuch glatt verschläft. © Foto: Hans-Joachim Winckler


Wie bereits 2016 und 2017 ist auch heuer wieder das erste im Nathanstift geborene Baby ein Bub. Und nicht nur das: auch über das gesamte vergangene Jahr gesehen waren die Jungen in der Überzahl. Exakt 1168 stehen 1104 Mädchen gegenüber. Damit haben sie ihren Vorsprung sogar noch etwas ausgebaut, denn 2016 lautete das Verhältnis noch 1161 zu 1116. Nur ein Zahlendreher markierte den Unterschied.

Bilderstrecke zum Thema

Diese Babys erblickten an Neujahr das Licht der Welt

Es wird für immer ein ganz besonderer Geburtstag bleiben: Auch in diesem Jahr gab es wieder "Neujahr-Babys". Für die Eltern wird es ab sofort also immer doppelten Grund zur Feier in der Silvesternacht geben.


Um 2 Uhr nachts, so früh wie selten an Neujahr im Nathanstift, wollte der erste Fürther des Jahrgangs 2018 nicht länger von seiner Mama umgeben sein. Das Feuerwerk hat sich Freya Wolf noch zu Hause in der Fürther Südstadt angeschaut, dann drängte auch schon ihr Nachwuchs ans Licht. Und kaum mit dem Taxi im Klinikum angekommen, war er bereits auf der Welt – vier Tage vor dem errechneten Geburtstermin, aber das geht für die Mutter völlig in Ordnung. Schließlich kann man sich so ein Datum wie den 1. 1. ganz leicht merken.

Santino hat die gebürtige Nürnbergerin ihren ersten Sohn genannt. Und nach ihrem Lebenspartner auch noch Maurizio. Der dritte Vorname Angelo stammt aus dessen Familie. Er verbindet das Baby zugleich mit seiner zwei Jahre älteren Schwester, die Angel Emely Joline heißt. Sie ist ebenfalls am ersten Tag eines Monats geboren, allerdings im März.

Es war eine problemlose Geburt, berichtet der aus Ecuador stammende Oberarzt Carlos Andres Tapia Figueroa, der über die Jahreswende zusammen mit einem weiteren Kollegen und drei Hebammen an Fürths Geburtenfront die Stellung hielt. 3100 Gramm schwer und rundum gesund: Der Kinderarzt ist vollauf zufrieden mit dem Ergebnis seiner Nachtschicht.

Auch Oberbürgermeister Thomas Jung strahlt. Mit einem Strampler und Schnuller in den Farben der Kleeblattstadt ist er auf die Wöchnerinnenstation gekommen, um den neuen Fürther willkommen zu heißen. Das Bevölkerungswachstum liegt ihm am Herzen. Dass nicht nur Fürther die vom ehemaligen jüdischen Mitbürger Alfred Nathan gestiftete Geburtsklinik schätzen, macht Jung stolz. Deshalb hat er auch einen Scheck für das Kreißsaalteam mitgebracht. So wurde der Jahresbeginn gleich in mehrfacher Hinsicht zu einem Lichtblick. 

Volker Dittmar

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Fürth