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Schluss mit Politik: Gabriele Pauli verkauft jetzt Schmuck

CSU-Rebellin übernimmt Schmuckgeschäft in Zirndrof - 23.11.2016 11:54 Uhr

Die ehemalige Fürther Landrätin und CSU-Rebellin Gabriele Pauli verkauft in Zukunft Schmuck in Zirndorf. © Peter Kneffel


Die frühere CSU-Rebellin Gabriele Pauli wird Schmuckverkäuferin. Sie übernehme den Laden ihrer im September verstorbenen Mutter im fränkischen Zirndorf, sagte die 59-Jährige der Illustrierten Bunte laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Sie stand 52 Jahre hinter der Ladentheke - es war ihr Wunsch, dass ihr Lebenswerk weitergeführt wird." Sie selbst habe sich immer für Schmuck interessiert, sagte die ehemalige Politikerin, die nun Brillanten, Colliers, Ringe und Uhren verkauft: "Schmuck verleiht dem Tag Glanz."

Eine Rückkehr in die Politik plane sie nicht: "Ich sehe keine Partei, die ich voll bejahen kann, es gibt ein Leben nach der Politik." Pauli gehörte als Fürther Landrätin ab 2006 zu den schärfsten Kritikern des 2007 von seiner eigenen Partei gestürzten CSU-Chefs und bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber. Die weitere politische Laufbahn Paulis verlief eher unglücklich: Ein Versuch, CSU-Vorsitzende zu werden, scheiterte. Pauli trat dann bei den Christsozialen aus und zog für die Freien Wähler 2008 in den Landtag ein. Nachdem sie sich mit denFreien Wählern überworfen hatte, versuchte sie mit einer Parteineugründung erfolglos einen politischen Neustart und scheiterte zuletzt 2015 in der Stichwahl bei der Bürgermeisterwahl auf Sylt

dpa

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