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Schöne Grüße aus der Nürnberger Straße

Indie-Helden der Neunziger: Throw That Beat gaben ein Geheimkonzert im kunstkeller o 27 - 21.04.2016 10:00 Uhr

Auch schon über 50, aber so gut drauf wie damals: Sänger Klaus Cornfield beim Exklusiv-Auftritt in der Unterwelt der Ottostraße. © Foto: Peter Kunz


Throw That Beat In The Garbagecan waren in den neunziger Jahren einer der erfolgreichste Pop-Exporte der Region. Die Band spielte auf den großen Festivals in Europa, tourte in den USA, Großbritannien und Japan, wo die Franken gleich zwei Fanklubs hatten. Den ganz großen Durchbruch haben sie jedoch nie geschafft, 1997 lösten sich Throw That Beat auf.

Im September 2014 gab es eine Reunion in Berlin zum 50. Geburtstag von Sänger Klaus Cornfield, und jetzt verzauberten die Indie-Rock-Helden den restlos ausverkauften Festsaal im Künstlerhaus Nürnberg.

Was viele nicht wissen: Throw That Beat sind auch eine Fürther Band, denn jahrelang wohnten etliche Bandmitglieder in einer WG in der Nürnberger Straße 61. Dort sind übrigens auch die meisten ihrer Hits entstanden.

Kein Wunder also, dass es am Tag vor der großen Gala im Künstlerhaus ein exklusives und streng geheimes Konzert der Band für alte Fans und Freunde aus der Kleeblattstadt im kunstkeller o 27 in der Ottostraße gab. Der Eintritt betrug lediglich einen Euro, das Bier floss reichlich, und der Sound der Band war um einiges rauer als auf der großen Bühne. Fürth war halt schon immer ein bisschen mehr Indie und Punkrock als Nürnberg . . .  

pq

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