Freitag, 19.10.2018

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Seukendorf freut sich aufs Bürgerhaus

Informationstreffen zu dem großen Projekt - 24.11.2017 13:00 Uhr

Viele Anregungen gab es für das künftige Bürgerhaus in Seukendorf. Nur der Name für den Treffpunkt im Dorf steht noch nicht fest. Dazu können sich die Bürger in den nächsten Tagen Gedanken machen. © Foto: Sebastian Zelada


Entstehen soll das Bürgerhaus als Erweiterung des bisherigen Gebäudes in der Langenzenner Straße 4. Dort werden künftig Veranstaltungen für die Allgemeinheit stattfinden, wie Kulturevents, Konzerte, Jugendtreffs, aber auch Zusammenkünfte der Nachbarschaftshilfe.

Tiefel und Fraunholz präsentierten neue Bilder des Architekturbüros Topos. Die von der Kirchengemeinde genutzte Südseite erhält eine Terrasse. Der Zugang erfolgt ebenerdig und somit barrierefrei auf der Nordseite. Gleichzeitig soll der alte Eingang erhalten bleiben. Auch im Inneren des Baus stehen alle Zeichen auf Barrierefreiheit. Dafür sorgt ein geräumiger Aufzug, der vom knapp 50 Quadratmeter großen Foyer aus erreichbar sein wird.

Einige Vorschläge aus den Reihen der anwesenden Bürger werden in den kommenden Monaten sicher noch in das Projekt einfließen. So kam etwa die Anregung, den Torbogen im Außenbereich zu verbreitern, durch den Autofahrer auf das Anwesen gelangen sollen. Bürgermeister Tiefel: "Aktuell ist vorgesehen, dass es so bleibt, aber wir haben noch etwa sechs bis neun Monate Zeit, um darüber nachzudenken. Wir sind offen für Anregungen."

Fest steht indes, dass der Bereich hinter dem Haus lärmberuhigt sein soll, der Nachbarn wegen. Aus dem gleichen Grund ist das Areal für Raucher tabu, sie müssen vor das Gebäude. Vor dem Gemeindehaus schafft Topos zwei Behindertenparkplätze. Darüber hinaus entstehen 16 weitere Parkmöglichkeiten am Festplatz.

Auch auf die Finanzierung des Baus gingen Fraunholz und Tiefel ein. 70 Prozent werde die Kommune tragen, 30 Prozent die Kirchengemeinde, die von der Landeskirche bezuschusst wird. Bestätigt wurden zudem EU-Zuschüsse aus dem sogenannten Leader-Programm.

Obwohl die ersten Aufträge bereits vergeben wurden, gibt es in Sachen Kosten noch Regelungsbedarf. Tiefel: "Das gestaltet sich schwieriger, als wir uns das vorgestellt haben." Man befinde sich jedoch voll im Fahrplan, so Pfarrerin Fraunholz. "Die Bauarbeiten haben begonnen, und wer am Gemeindehaus vorbeifährt, merkt, es tut sich was." Damit es flott vorangeht, wird parallel zu den Außenarbeiten am Rohbau auch innen schon in die Hände gespuckt. Im Frühjahr oder Sommer 2019 soll alles fertig sein.

Was noch fehlt, ist der Name des neuen Bürgerhauses. "Verschiedene Namen sind genannt worden, schriftliche Vorschläge haben wir jedoch nicht bekommen", sagte Tiefel. Gut gefiel den Anwesenden der Vorschlag einer Dame aus dem Publikum, die Namensfindung auf dem stets prima besuchten örtlichen Adventsmarkt voranzutreiben: "Wir könnten dort eine Box mit Schreibmaterial aufstellen, um eine Auswahl zu bekommen." Die Seukendorfer dürfen sich also ab sofort Gedanken machen, wie der neue Bau in der Langenzenner Straße 4 heißen soll. 

Sebastian Zelada

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