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Simba Dickie: Neue Stellen geplant

Spielzeughersteller erweitert die Fürther Zentrale - 29.01. 19:00 Uhr

FÜRTH  - Der Spielzeughersteller Simba Dickie Gruppe platzt aufgrund des anhaltenden Wachstums am Standort in Fürth allmählich aus allen Nähten und plant im laufenden Jahr erhebliche Investitionen in neue Verwaltungsräume.

Die Simba Dickie Gruppe in Fürth setzt für weiteres Wachstum ganz auf ihre Neuheiten, die sie auf der Spielwarenmesse präsentiert: Hier ein aufwändiges Schuco-Modell des Porsche 550 Spyder.
Die Simba Dickie Gruppe in Fürth setzt für weiteres Wachstum ganz auf ihre Neuheiten, die sie auf der Spielwarenmesse präsentiert: Hier ein aufwändiges Schuco-Modell des Porsche 550 Spyder.
Foto: Mark Johnston
Die Simba Dickie Gruppe in Fürth setzt für weiteres Wachstum ganz auf ihre Neuheiten, die sie auf der Spielwarenmesse präsentiert: Hier ein aufwändiges Schuco-Modell des Porsche 550 Spyder.
Die Simba Dickie Gruppe in Fürth setzt für weiteres Wachstum ganz auf ihre Neuheiten, die sie auf der Spielwarenmesse präsentiert: Hier ein aufwändiges Schuco-Modell des Porsche 550 Spyder.
Foto: Mark Johnston

Insgesamt plant das weltweit tätige Unternehmen im laufenden Jahr Investitionen in Höhe von 30 Millionen Euro, davon zehn Millionen Euro in Deutschland. Im Wesentlichen sind die Ausgaben für die Entwicklung neuer Produkte oder die Modernisierung von Maschinen und Anlagen vorgesehen. In der Fürther Hauptverwaltung will Firmenchef Michael Sieber aber für 3 bis 3,5 Millionen Euro unter anderem auch neue Büroräume schaffen, um den steigenden Personalbedarf auch mit entsprechenden Arbeitsplätzen zu unterfüttern.

„Wie viele neue Arbeitsplätze in Fürth im laufenden Jahr entstehen werden, ist noch nicht absehbar“, sagt Sieber. Klar sei aber auch, dass eine Erweiterung der Büroflächen immer mit einer Ausweitung der Stellenzahl einhergeht.



Der Simba-Dickie-Chef will unter anderem auch die Kantine erneuern und vergrößern. Hintergrund ist auch, dass Sieber erkannt hat, dass Mittelständler wie er den Beschäftigten etwas bieten muss, um auch künftig genug Mitarbeiter zu finden. „Wir haben inzwischen bereits Probleme, Fachkräfte zu finden“, erläutert der Unternehmer. Große Konzerne wie Bosch oder Schaeffler zögen solche qualifizierten Arbeitnehmer mit Arbeitszeiten und Gehältern an, die er nicht bieten könne.

3700 Mitarbeiter haben die Fürther im abgelaufenen Geschäftsjahr weltweit beschäftigt. Und dank das anhaltenden Wachstums der gesamten Gruppe soll die Mitarbeiterzahl im laufenden Jahr insgesamt um weitere 100 aufgestockt werden. Zum Wachstum — für 2011 ist ein Umsatz von mindestens 600 Millionen Euro geplant — sollen auch die vielen Neuheiten beitragen, die von der Simba Dickie Gruppe auf der in der kommenden Woche in Nürnberg beginnenden Spielwarenmesse vorgestellt werden. Das Unternehmen vereint unter einem gemeinsamen Dach so bekannte Marken wie Big mit dem legendären „Bobby Car“, Eichhorn, Tamiya, die Noris-Spiele oder auch die Modellautomarke Schuco.

 

 





Zum Thema
simba
Branche:
Spielwarenindustrie
Sitz, Standort:
Fürth-Stadeln


Kurzbeschreibung:
Unter dem Dach der Unternehmensgruppe Simba Dickie Group sind viele bekannte Spielzeughersteller vereint. Die Hälfte davon ist in Mittelfranken ansässig. Neben Simba und Dickie sind das die folgenden Unternehmen:
  • BIG (Bobby-Car)
  • Noris-Spiele (Brettspiele)
  • Schuco (Modellautos)
  • Schipper ("Malen nach Zahlen")