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Donnerstag, 13.12.2018

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„Sonnenhügel“ erfreut die Herzen

Neue Kindertagesstätte in Zirndorf stellte alle Beteiligten vor große Herausforderungen - 19.04.2014 06:00 Uhr

Die Modenschau mit selbst gefertigten, fantasievollen Kostümen aus Recyclingmaterial kamen bei den Gästen in der Kindertagesstätte „Sonnenhügel“ gut an. © Antje Seilkopf


Von „traumhaften Bedingungen“ schwärmten die Besucher, Zirndorfs Bürgermeister Thomas Zwingel formulierte es bei der Einweihungsfeier nüchterner: „Ein wichtiges Objekt der Kinderbetreuung ist fertig gestellt.“ Dabei sei der Umbau einer ehemaligen Druckerei in eine Kindertagesstätte wirklich nichts Alltägliches gewesen.

Das wurde auch den Gästen schnell klar, denn das direkt neben der Grundschule liegende Gebäude mit schmaler Zufahrt ist nur wenige Meter von Nachbargrundstücken entfernt. „Bei einer Besichtigung des Stadtrates im Dezember war noch nicht absehbar, das jetzt im April die Einweihung gefeiert werden kann“, zollte Zirndorfs Bürgermeister den beteiligten Planern, Architekten und Bauleuten Respekt.

Es sind noch Plätze frei

Ab September können hier in zwei Hortgruppen jeweils 25 Kinder betreut, außerdem 24 Jungen und Mädchen in zwei Krippengruppen versorgt werden. Eltern können sich noch um Plätze in der Einrichtung bewerben. Für die Hortschüler gibt es ein eigenes Hausaufgabenzimmer und sogar eine Werkstatt mit Bänken und Werkzeugen für kreatives Arbeiten. Neben einem großen Mehrzweckraum wurde auch an eine Turnhalle gedacht.

Doch nicht nur baulich hat die Stadt Zirndorf mit dem rund 700 Quadratmeter großen Objekt in das insgesamt 2,6 Millionen Euro flossen, viel gemeistert. Bürgermeister Zwingel dankte ausdrücklich der Arbeiterwohlfahrt, „dass sie als Träger einsprang, nachdem die evangelische Kirchengemeinde abgesagt hatte“. Für die Awo ist der „Sonnenhügel“ die achte Einrichtung im Landkreis, die der 200 Mitarbeiter zählende Wohlfahrtsverband betreibt.

„Wir wissen, dass der Bedarf an Plätzen kontinuierlich steigt“, sagte Landrat Matthias Dießl, derzeit gebe es 2880 Unter-Dreijährige im Landkreis Fürth. Es würden noch über 180 Betreuungsplätze gebraucht, die sich derzeit in der Planung oder im Bau befänden.

Architekt Uli Wiese vom Architekturbüro Dürschinger zerschnitt symbolisch ein Band vor der nagelneuen Turnhalle. Hier krönten Hortkinder die Einweihungsfeier mit einer originellen Modenschau fantasievoller Kostüme aus Recyclingmaterial. 

Antje Seilkopf

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