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Eine Resonanz, die „uns sehr freut“, wie Zirndorfs Bürgermeister Thomas Zwingel gestand. Mit Bezirkstagskandidatin Elke Zahl, dritter Bürgermeisterin Sandra Hauber, Landtagsabgeordnetem Horst Arnold sowie dem Kreisvorsitzenden Harry Scheuenstuhl nahm er die Hauptrednerin Natascha Kohnen, Generalsekretärin der Bayern-SPD und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, in Empfang,
Scheuenstuhl, selbst Kandidat für den Landtag, stimmte auf die anstehende Landtagswahl ein. Plakativ erklärte er den richtigen Umgang mit den vielen Stimmzetteln, damit die SPD im Herbst die Politikwende herbeiführen könne.
Die von Scheuenstuhl verursachten Schmunzeleien im Publikum verflüchtigten sich allerdings prompt, als Natascha Kohnen zu ihrer Rede ansetzte. Sie beleuchtete die Situation vieler Menschen sowohl in Bayern als auch in anderen Teilen der Republik und prangerte das immense Risiko von Altersarmut für Alleinerziehende genauso an wie die deutlich niedrigere Bezahlung für gleich qualifizierte weibliche Arbeitnehmerinnen. „Da sind wir in Bayern ganz weit hinten“, lautete ihr Resümee.
Dunkel sieht es ihrer Meinung nach auch im Bereich der Rente für langjährige Einzahlerinnen aus. Gerade 506 Euro pro Monat bekämen sie im Schnitt. „Davon kann niemand leben“. Als „ganz schlimm“ kommentierte sie den unlängst veröffentlichten Armutsbericht. „Warum besitzen 50 Prozent der Bevölkerung gerade einmal ein Prozent des Vermögens?“, fragte die studierte Biologin.




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